Deutschland, Nordrhein-Westfalen

Bluttat in Hotel: Verdächtiger wird psychologisch untersucht

15.03.2026 - 13:36:29 | dpa.de

Ein Mann irrt schwer verletzt durch Werne im Münsterland - in einem Hotel wird seine Mutter tot entdeckt. Hat er sie erstochen und wenn ja, warum? Der Mann wird psychologisch untersucht.

  • Die Drehtür zu dem Hotel ist gesperrt - ein Mann soll seine Mutter dort erstochen haben. - Foto: Max Lametz/dpa
    Die Drehtür zu dem Hotel ist gesperrt - ein Mann soll seine Mutter dort erstochen haben. - Foto: Max Lametz/dpa
  • Ein blutverschmiertes Fenster in einem Hotel in Werne, in dem eine Frau erstochen wurde. - Foto: Max Lametz/dpa
    Ein blutverschmiertes Fenster in einem Hotel in Werne, in dem eine Frau erstochen wurde. - Foto: Max Lametz/dpa
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Nach der Bluttat in einem Hotel in Werne im Münsterland wird der 47 Jahre alte Verdächtige psychologisch untersucht. Das sagte eine Polizeisprecherin auf Nachfrage. Es habe Hinweise auf eine psychische Ausnahmesituation gegeben. Der Deutsche ohne festen Wohnsitz soll laut Staatsanwaltschaft in einem Hotelzimmer seine Mutter erstochen und sich danach selbst mit einem Messer schwer verletzt haben. 

Eine Mordkommission ermittelt. Die Hintergründe bleiben vorerst im Dunkeln. Der Mann ist weiter im Krankenhaus. Er sei zunächst nicht vernehmungsfähig gewesen, sei inzwischen aber wieder ansprechbar, so die Sprecherin. 

Die Polizei hatte ihn am Samstag vorläufig festgenommen, am Sonntag soll nach dem Vorliegen des psychologischen Gutachtens über das weitere Vorgehen entschieden werden. Theoretisch möglich ist ein Haftbefehl oder eine vorläufige Einweisung in ein psychiatrisches Krankenhaus. 

Mit Stich- und Schnittwunden aufgefunden

Der 47-Jährige war am frühen Morgen in der Nähe des Hotels mit Schnitt- und Stichwunden gefunden worden. Er sei zuvor durch die Straßen geirrt, sagte die Sprecherin. Zeugen war der blutende Mann aufgefallen.

Später hatte die Polizei seine 72 Jahre alte Mutter tot in dem Hotel entdeckt, wo sie Gast gewesen sein soll. Möglicherweise hatte der schwer verletzte Mann den Beamten selbst den Hinweis auf das Opfer gegeben, dafür gab es aber zunächst keine Bestätigung. 

Hotelbetrieb lief weiter

Experten der Spurensicherung arbeiteten am Samstag am Hotel. Die Drehtür war mit Flatterband abgesperrt, wie auf einem Bild zu sehen ist. Währenddessen lief der Hotelbetrieb weiter. Hotelgäste nutzten einen Seiteneingang, wie ein dpa-Reporter vor Ort schilderte.

Hotelgäste frühstückten im Erdgeschoss, während Spurensicherer mit ihren weißen Anzügen den mutmaßlichen Tatort im ersten Obergeschoss des Hotels untersuchten, schilderte der dpa-Reporter. Ein Fenster im ersten Obergeschoss des Hotels war blutverschmiert, wie von außen zu sehen war. 

Polizei sucht Zeugen

Um die Mittagszeit wurde die Leiche der Frau abtransportiert. Üblicherweise werden Verbrechensopfer nach Straftaten obduziert. Zum Ergebnis der Obduktion gab es am Sonntag aber noch keine Angaben. Die Polizei rief in ihrer Mitteilung Zeugen dazu auf, sich zu melden.

Alle Hotelgäste seien am frühen Morgen von der Polizei geweckt worden, berichtete die «Bild»-Zeitung unter Berufung auf eine Urlauberin. An der Rezeption des Hotels gab es dazu keine Informationen. «Wir dürfen keine Auskunft geben», hieß es dort.

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