Douglas Gordon und die preisgekrönte Kunst des Filmbildes
18.06.2026 - 20:27:33 | ad-hoc-news.deDouglas Gordon hat mit radikalen Eingriffen in bekannte Filmbilder die Video- und Konzeptkunst der 1990er Jahre entscheidend geprägt. Besonders seine Arbeit 24 Hour Psycho von 1993, in der Alfred Hitchcocks Thriller auf 24 Stunden gedehnt wird, gilt als Schlüsselwerk der jüngeren Medienkunst.
Auszeichnungen als Karriere-Katalysator
Douglas Gordon erhielt 1996 den Turner Prize der Tate Gallery in London, eine der einflussreichsten Auszeichnungen für zeitgenössische Kunst im britischen Raum, verliehen für seine konzeptuellen Videoarbeiten und Installationen.
Bereits 1995 präsentierte er 24 Hour Psycho in der Serpentine Gallery in London, was seine internationale Wahrnehmung im Vorfeld des Turner Prize deutlich verstärkte.
Wie Museen Douglas Gordon zeigen
Werke von Douglas Gordon befinden sich heute in wichtigen Museumssammlungen, darunter das Museum of Modern Art in New York und die Tate in London, die seine medienbasierte Konzeptkunst als wegweisend für die 1990er Jahre und darüber hinaus präsentieren.
Institutionen wie das Solomon R. Guggenheim Museum haben seine Arbeiten in Gruppen- und Themenausstellungen zur zeitgenössischen Video- und Installationskunst gezeigt, was seine Position im Kanon weiter gefestigt hat.
Alle News und Hintergruende zu Douglas Gordon
Wer die Entwicklung von Douglas Gordons Werk und seine praegenden Museumsauftritte verfolgen moechte, findet in unserem Archiv weitere Meldungen, Marktanalysen und Ausstellungsberichte.
Was Douglas Gordons Werkpraxis ausmacht
Douglas Gordon arbeitet vor allem mit gefundenen Filmbildern, Zeitdehnung, Spiegelung und Verdoppelung. Viele Werke basieren auf bestehenden Spielfilmen, die er verlangsamt, fragmentiert oder überlagert, um Erinnerung, Wahrnehmung und kollektive Bildarchive zu untersuchen.
Wo Douglas Gordon derzeit steht
Douglas Gordon gilt weiterhin als zentrale Referenzfigur der Video- und Konzeptkunst; innerhalb der naechsten 30 Tage ist kein neuer oeffentlich angekuendigter Ausstellungstermin in grossen Museen oder Auktionshaeusern verzeichnet.
Douglas Gordon auf einen Blick
- Kuenstler: Douglas Gordon
- Medium / Gattung: Video, Film, Installation, Konzeptkunst
- Geburtsjahr & -ort: 1966, Glasgow, Grossbritannien
- Wirkungsort(e): Studio in Glasgow und Berlin
- Aktiv seit: Ende der 1980er Jahre, erste institutionelle Aufmerksamkeit in den fruehen 1990er Jahren
- Wichtige Werkgruppen: 24 Hour Psycho, Play Dead; Real Time, Confessions of a Justified Sinner, Feature Film
- Aktuelle/letzte Ausstellung: Douglas Gordon, retrospektive Praesentationen unter anderem bei der National Galleries of Scotland und im Tel Aviv Museum in den 2000er Jahren
- Wichtige Sammlungen: Museum of Modern Art (New York), Tate (London), Solomon R. Guggenheim Museum (New York), National Galleries of Scotland (Edinburgh)
- Auszeichnungen: Turner Prize (1996), Hugo Boss Prize Finalist (späte 1990er Jahre)
- Naechster Termin: aktuell kein angekuendigter Termin im 30-Tage-Fenster
Haeufige Fragen zu Douglas Gordon
Welche Rolle spielt Douglas Gordon fuer die Video- und Konzeptkunst?
Douglas Gordon zaehlt zu den Praegern der Video- und Konzeptkunst der 1990er Jahre, insbesondere durch Arbeiten wie 24 Hour Psycho, die etablierte Filmbilder durch radikale Verlangsamung und Projektion neu erfahrbar machen.
Welche wichtigen Auszeichnungen erhielt Douglas Gordon?
Die bedeutendste Auszeichnung fuer Douglas Gordon ist der Turner Prize, den er 1996 von der Tate Gallery fuer seine innovativen Film- und Videoarbeiten erhielt.
Wo sind Werke von Douglas Gordon in oeffentlichen Sammlungen vertreten?
Arbeiten von Douglas Gordon befinden sich unter anderem im Museum of Modern Art in New York, in der Tate in London, im Solomon R. Guggenheim Museum und in den National Galleries of Scotland.
Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Alle Angaben ohne Gewaehr; Auktionsresultate, Ausstellungstermine und Auszeichnungen koennen sich kurzfristig aendern.
