Deutschland, Bayern

Zwölf Filme in der deutschen Vorauswahl zu den Oscars

14.08.2023 - 16:40:08

Die nächste Oscar-Verleihung findet zwar erst im März 2024 stat, aber die Vorauswahl in Deutschland läuft schon. Zwölf Produktionen stehen zur Auswahl.

Nach dem Erfolg von «Im Westen nichts Neues» bewerben sich zwölf Filme als deutscher Beitrag für die nächsten Oscars. Darunter sind Wim Wenders' Film «Anselm - Das Rauschen der Zeit», «Sisi & Ich» von Frauke Finsterwalder, «Wochenendrebellen» von Marc Rothemund und «Roter Himmel» von Christian Petzold, wie German Films, die Auslandsvertretung des Deutschen Films, in München mitteilte.

Die Entscheidung, welcher Film im kommenden Jahr bei der 96. Oscar-Verleihung für Deutschland ins Rennen um die Auszeichnung für den besten internationalen Film geschickt wird, soll in der kommenden Woche fallen. Eine Fachjury tagt am 22. und 23. August in München.

Wer auch immer den Zuschlag bekommt, tritt in große Fußstapfen: Im Frühjahr gewann die deutsche Literaturverfilmung «Im Westen nichts Neues» von Regisseur Edward Berger nicht nur den Oscar als bester internationaler Film, sondern auch noch drei weitere für Kamera, Szenenbild und Filmmusik.

Weitere Bewerber für den neuen deutschen Kandidaten sind laut German Films «Das Lehrerzimmer» von Ilker Çatak, «Die Theorie von allem» von Timm Kröger, «Ein ganzes Leben» von Hans Steinbichler, «Eine Frau» von Jeanine Meerapfel, «Elaha» von Milena Aboyan, «Orphea in love» von Axel Ranisch, «The Ordinaries» von Sophie Linnenbaum und «Was man von hier aus sehen kann» von Aron Lehmann.

Die Wahl des deutschen Beitrags ist nur eine Vorstufe im Rennen um den Auslands-Oscar. Später wird die Shortlist aus den internationalen Bewerbern bekanntgegeben. Aus dieser Shortlist werden wiederum die fünf nominierten Filme gekürt. Die Verleihung der Oscars findet dann am 10. März 2024 statt.

Erst vier deutsche Produktionen gewannen den Preis für den besten internationalen (nicht-englischsprachigen) Film. Vor «Im Westen nichts Neues» war das zuletzt 2007 Florian Henckel von Donnersmarck mit dem Stasi-Drama «Das Leben der Anderen» gelungen. 1980 hatte die Romanverfilmung «Die Blechtrommel» von Volker Schlöndorff diesen Preis erhalten, 2003 «Nirgendwo in Afrika» von Caroline Link.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Krisenkonzern Baywa trennt sich von neuem Chef. Ein Sanierer und ein neuer Vorstandsvorsitzender sollten das Unternehmen auf die richtige Spur setzen - doch sie harmonierten nicht. Der Mischkonzern Baywa ist seit knapp zwei Jahren ein Krisenfall. (Wirtschaft, 09.01.2026 - 19:14) weiterlesen...

USA, Europa und Mini retten BMW den Absatz. Und auch ein früherer Wachstumstreiber zieht nicht mehr so stark. Das könnte ein Nebeneffekt von BMWs neuestem Produkt sein. Trotz rückläufiger Verkäufe in China meldet BMW ein leichtes Plus. (Wirtschaft, 09.01.2026 - 11:00) weiterlesen...

Bevölkerung soll Wintervögel melden Zählen für den Naturschutz: Warum Wintervögel jetzt besonders gut zu beobachten sind und wie jeder bei der Aktion mitmachen kann. (Wissenschaft, 09.01.2026 - 04:00) weiterlesen...

Merz stimmt Koalition auf schwieriges Jahr 2026 ein. Anfang 2026 bremsen aber nicht nur Eis und Schnee die Union massiv aus. Eigentlich sollen die Klausuren von CSU, CDU und SPD Schwung zum politischen Start ins neue Jahr geben. (Politik, 08.01.2026 - 15:39) weiterlesen...

Olympia-Traum lebt: Snowboarderin Hofmeister vor Comeback. Knapp einen Monat vor den Winterspielen kehrt Snowboard-Ass Ramona Hofmeister in den Weltcup zurück. Der dritte Olympia-Start der Karriere ist zum Greifen nah. Die lange Leidenszeit ist zu Ende. (Politik, 08.01.2026 - 11:02) weiterlesen...

Wo tanken 2025 am teuersten war. Eine Großstadt kam am billigsten davon, Regionen in Bayern, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt acht Cent teurer. Wie viel Geld Menschen an der Zapfsäule ließen, hängt auch mit ihrer Heimat zusammen. (Wirtschaft, 08.01.2026 - 07:42) weiterlesen...