Deutschland, Hamburg

DWD: Orkanartige Böen in der Nacht an Nordseeküste möglich

23.10.2025 - 23:36:48 | dpa.de

Die Nacht wird vor allem an der Nordseeküste stürmisch. Auch am Freitag bleibt es dem Wetterdienst zufolge ungemütlich.

  • In der zweiten Nachthälfte bis zum Morgen wird es nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor allem an der Nordseeküste stürmisch.  - Foto: Jens Büttner/dpa/dpa-tmn
    In der zweiten Nachthälfte bis zum Morgen wird es nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor allem an der Nordseeküste stürmisch. - Foto: Jens Büttner/dpa/dpa-tmn
  • Auch am Freitag bleibt es der Vorhersage nach ungemütlich.  - Foto: Matthias Bein/dpa
    Auch am Freitag bleibt es der Vorhersage nach ungemütlich. - Foto: Matthias Bein/dpa
  • Das Sturmtief «Joshua» bewegt sich dem DWD zufolge momentan relativ langsam. - Foto: Julian Stratenschulte/dpa
    Das Sturmtief «Joshua» bewegt sich dem DWD zufolge momentan relativ langsam. - Foto: Julian Stratenschulte/dpa
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Ab der zweiten Nachthälfte bis zum Morgen wird es nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor allem an der Nordseeküste stürmisch. Dort seien im Laufe der Nacht orkanartige Böen möglich, sagte ein DWD-Meteorologe am späten Abend. «Aktuell ist es da noch ruhig, das kommt erst nach Mitternacht.»

Das Sturmtief «Joshua» bewegt sich dem Experten zufolge momentan relativ langsam. Am Abend habe es zunächst südlich vom Ruhrgebiet ein Maximum erreicht.

Bahn: nur einzelne Einschränkungen

Bei der Bahn kommt es aufgrund des Unwetters nur zu einzelnen Einschränkungen, wie ein Sprecher am späten Abend sagte. Es sei etwa zwischen Karlsruhe und Stuttgart ein Baum umgestürzt. Die Bahn empfehle allen Reisenden, sich vor Reiseantritt nochmals über ihre Verbindung zu informieren. 

In Düsseldorf wurde am Nachmittag ein rund 50 Meter hoher Baum von Sturmböen umgeworfen, wie die Feuerwehr mitteilte. Er sei auf die Fahrbahn und auf neun geparkte Autos gestürzt. Durch die Wucht beschädigte der Baum zudem drei Fenster eines nahe gelegenen Wohnhauses. Verletzt wurde niemand. 

Es bleibt auch am Freitag ungemütlich

Ein Kreuzfahrtschiff der Reederei Aida kehrt wegen «Joshua» früher als geplant aus Norwegen nach Hamburg zurück. Das Schiff solle Hamburg schon am Freitag statt am Samstag anlaufen, teilte das Rostocker Schifffahrtsunternehmen auf Anfrage mit. Am Abend passierte die «Aidaperla» die deutsche Insel Helgoland, wie Dienste zur Schiffsverfolgung zeigten. 

Auch am Freitag bleibt es der Vorhersage nach ungemütlich: Nach Angaben des DWD muss weiter mit stürmischem Wind gerechnet werden, an der Nordseeküste auch wieder mit orkanartigen Böen.

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