Hayden Panettiere: Polizei stuft Tod als Unfall ein
Veröffentlicht am: 29.10.2026 um 00:44 Uhr | dpa, AD HOC NEWSPanettieres letzte Rollen und familiäre Bezüge
- Panettiere wurde durch Rollen in „Heroes“, „Nashville“ sowie „Scream 4 und 6“ bekannt.
- Sie starb am 16. August im Alter von 36 Jahren in einer Wohnung in Greenville.
- Ihre 2014 geborene Tochter Kaya lebt seit einigen Jahren in Europa bei ihrem Vater Wladimir Klitschko.
Polizei schließt Fall in Greenville ab
Gut zehn Wochen nach dem Tod der US-Schauspielerin Hayden Panettiere hat die Polizei im US-Bundesstaat South Carolina ihre Ermittlungen eingestellt. Die Behörde stufte den Tod auf Grundlage der gerichtsmedizinischen Feststellungen und der Untersuchungsergebnisse als Unfall ein.
Gerichtsmedizin nennt mehrere Substanzen
Panettiere war am 16. August im Alter von 36 Jahren in einer Wohnung in Greenville gestorben. Ende September hatte die Gerichtsmedizin als Todesursache toxische Wirkungen unter anderem von Fentanyl, Alprazolam, Methocarbamol und Quetiapin genannt.
Die Substanzen werden unter anderem bei Angstzuständen, Muskelverspannungen, starken Schmerzen und psychotischen Störungen eingesetzt. Bei der Autopsie seien keine Anzeichen eines Traumas festgestellt worden, die zum Tod beigetragen hätten.
Polizei beendet Untersuchungen
Mit der Entscheidung sind die Untersuchungen der Polizei in Greenville abgeschlossen. Neben der örtlichen Polizei hatte sich damals laut der Meldung auch die US-Antidrogenbehörde DEA in die Ermittlungen eingeschaltet.
Bekannt aus mehreren Serien
Panettiere stand bereits als Kind vor der Kamera und wurde unter anderem durch „Heroes“, „Nashville“ sowie „Scream 4 und 6“ bekannt. Brian Hickerson, mit dem sie zeitweilig eine Beziehung hatte, soll gemeinsam mit seinem Bruder Zach erfolglos versucht haben, sie wiederzubeleben.
Offener Umgang mit persönlichen Problemen
In einer im Mai veröffentlichten Biografie schrieb Panettiere unter anderem über ihre Wochenbettdepression und Alkoholsucht. Zudem sprach sie in Interviews über Suchterkrankungen, ihre schwierige Kindheit als Jung-Star und die Trauer um ihren 2023 an einer Herzkrankheit gestorbenen jüngeren Bruder.
Die Einstellung der Ermittlungen markiert den formalen Abschluss des Falls in Greenville. Die Polizei übernimmt damit die Einordnung der Gerichtsmedizin, wonach die toxische Wirkung mehrerer Substanzen zum Tod führte und die Todesart als Unfall gilt.
Der Fall steht zugleich im Zusammenhang mit Panettieres öffentlich bekannt gewordener Suchtgeschichte. In ihrer im Mai veröffentlichten Biografie hatte sie nach Angaben der dpa über Alkoholsucht und eine Wochenbettdepression geschrieben. Auch ihre Trauer um ihren 2023 gestorbenen Bruder und ihre schwierige Kindheit als Jung-Star gehörten zu den Themen, die sie öffentlich gemacht hatte.
Behörden schließen den Vorgang ab
Für die Angehörigen bedeutet die abgeschlossene Untersuchung, dass die Todesumstände behördlich eingeordnet sind. Die Gerichtsmedizin hatte bereits Ende September toxische Wirkungen unter anderem von Fentanyl, Alprazolam, Methocarbamol und Quetiapin festgestellt; Hinweise auf ein tödliches Trauma gab es demnach nicht.
Panettieres Tod verweist zugleich auf die besondere Gefährlichkeit kombinierter Substanzen. Fentanyl ist ein starkes Opioid, während die weiteren genannten Medikamente unterschiedlichen medizinischen Bereichen zugeordnet werden. Eine konkrete Bewertung des individuellen Einnahmeverlaufs enthält die Mitteilung der Behörden nicht.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
Stern: „Hayden Panettiere: Polizei beendet Ermittlungen zu ihrem Tod“ (28.10.2026)
Der Artikel berichtet, die Polizei in Greenville habe die Untersuchung abgeschlossen und den Tod als Unfall eingestuft. Als zusätzlichen Schwerpunkt nennt er die bereits im September bekannt gewordene toxische Wirkung mehrerer Substanzen.
Focus: „Als Unfall eingestuft: Polizei schließt Akte zu Hayden Panettieres Tod“ (28.10.2026)
Der Beitrag bestätigt den Abschluss der Ermittlungen und stellt die Verbindung zur Feststellung der Rechtsmedizin heraus. Anders als der Stern-Artikel widmet er zusätzlichen Raum den Reaktionen von Panettieres Vater und ihrer Biografie.
Beide Beiträge stimmen beim behördlichen Ergebnis und bei der Einordnung als Unfall überein. Unterschiede bestehen vor allem bei der Gewichtung von Todesursache, Familienreaktion und persönlicher Vorgeschichte.
