Deutschland

Windige und kältere Weihnachtstage – regional Schnee möglich

19.12.2025 - 11:07:48 | dpa.de

Der Deutsche Wetterdienst erwartet zu Weihnachten windiges und kälteres Wetter. Ist eine Weiße Weihnacht möglich?

In der Weihnachtswoche wird es windig und kälter.  - Bild: Julian Stratenschulte/dpa
In der Weihnachtswoche wird es windig und kälter. - Bild: Julian Stratenschulte/dpa

Trocken, windiger und auch kälter wird das Wetter in der Weihnachtswoche in weiten Teilen Deutschlands. Regional könnte es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) rund um Weihnachten sogar etwas schneien. 

Zuvor bleibt es am Wochenende allerdings überwiegend mild bis sehr mild, sagte der Meteorologe Tobias Reinartz vom DWD. Einzig in Teilen Bayerns und in Oberschwaben hält verbreitet Nebel mit frostigen Nächten und tagsüber Höchsttemperaturen mit kaum über 0 Grad an. Ansonsten pendeln sich die Maximalwerte am Samstag und Sonntag zwischen 5 und 12 Grad ein, mit den höheren Werten im Westen. 

Sonnenschein wird es laut dem Meteorologen auch geben, dieser wird sich allerdings meist auf den «Alpenrand, Hochlagen und die windabgewandte Seite der Mittelgebirge beschränken». Ansonsten bestimmen Wolken das Bild am Himmel. 

Kalter Wind bleibt treuer Begleiter

Ab dem Wochenende droht es zudem deutlich windiger zu werden. Reinertz erklärte, dass der Wind von Süd nach Ost drehe und auffrische. «Die eigentlich milden Höchstwerte werden sich dadurch ein gutes Stück kühler anfühlen, als sie eigentlich sind», führte der Meteorologe aus. Das Phänomen nennt man «Windchill».

In der neuen Woche wird es dann nicht nur gefühlt kälter: Der DWD erwartet «einen Schwall polarer Kaltluft». Zeitweise könnte auch etwas feuchte Luft nach Deutschland steuern. «Dadurch könnte es rund um Weihnachten tatsächlich zumindest regional etwas flöckeln», sagte Meteorologe Reinertz. Allerdings stünden einige Tage vor dem Fest noch ein paar dicke Fragezeichen hinter der Schneefrage. Böiger, kalter Ostwind wird aber «wohl ein treuer Wegbegleiter über die Weihnachtstage bleiben», sagte Reinertz.

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