Schleswig-Holstein, Deutschland

Greenpeace: Buckelwal hat kaum auf das Boot reagiert

30.03.2026 - 10:29:46 | dpa.de

Das Schicksal des in der Ostsee verirrten Buckelwals beschäftigt viele Menschen. Das Tier hängt weiterhin in Wismarbucht fest. Experten haben den Wal im Blick. Aber es sieht nicht gut aus.

  • Auch am Montag lag der Buckelwal noch in der Wismarbucht. - Bild: Philip Dulian/dpa
    Auch am Montag lag der Buckelwal noch in der Wismarbucht. - Bild: Philip Dulian/dpa
  • Das Schicksal des Wals beschäftigt viele Menschen.  - Bild: Philip Dulian/dpa
    Das Schicksal des Wals beschäftigt viele Menschen. - Bild: Philip Dulian/dpa
Auch am Montag lag der Buckelwal noch in der Wismarbucht. - Bild: Philip Dulian/dpa Das Schicksal des Wals beschäftigt viele Menschen.  - Bild: Philip Dulian/dpa

Dem in der Wismarbuch liegenden Buckelwal geht es nach wie vor nicht gut. Einer Meeresschutz-Expertin der Organisation Greenpeace zufolge wirkt der Wal weiterhin allgemein geschwächt. «Er liegt nach wie vor unverändert hier in der Bucht, und er atmet auch weiterhin», sagte Franziska Saalmann im ZDF-«Morgenmagazin». 

Als das Team am Morgen mit einem Schlauchboot in die Nähe des Tieres gefahren sei, habe der Wal nicht viel Reaktion gezeigt. «Der Wasserstand ist auch noch etwas gesunken, was es für ihn jetzt erschwert, sich zu befreien.» 

Zudem sei nicht klar, ob er dann überhaupt den Weg zurück in die Nordsee finden werde. «Wir wissen nicht genau, was für Krankheiten er eventuell hat. Und ob und inwiefern seine Orientierung und sein Allgemeinzustand so sehr geschwächt sind, dass er jetzt auch durch menschliche Einflüsse und die verbliebenen Netzreste, die er noch im Maul hat, so geschwächt ist, dass er einfach nicht richtig klarkommt und sich nochmal verirrt.»

Das Experten-Team will die Hoffnung auf ein Überleben und Freischwimmen nicht aufgeben, wie Saalmann weiter sagte. «Die Überlebenschancen werden leider nicht besser, (...) wenn er in der Ostsee weiter bleibt, allein wegen des Salzgehalts und weil es einfach nicht seine natürliche Heimat ist.»

Der Wal müsse eigentlich dringend die Ostsee verlassen. «Wir hoffen, dass er die Kraft zusammenkriegt, und wir beratschlagen auch darüber, welche Maßnahmen wir anschließen können, um ihn bestmöglich zu unterstützen.»

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