Carsten Höller und die Biennale-Präsenz mit Riesenpilzen
Veröffentlicht am: 21.08.2026 um 16:32 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSCarsten Höller praegt die Biennale Arte 2026 in Venedig mit skulpturalen Pilz-Hybriden und einem spielerischen Zugang zu Wahrnehmung. Die Biennale dokumentiert seine Arbeit Giant Triple Mushroom im Giardino delle Vergini als Teil einer Serie monumentaler Pilzskulpturen.
Die Installation auf der Biennale in Venedig
Auf der Biennale Arte 2026 zeigt Carsten Höller im Giardino delle Vergini die rund vier Meter hohe Skulptur Giant Triple Mushroom, datiert 2025 und in die offene Parklandschaft integriert. Laut offizieller Biennale-Beschreibung kombiniert das Werk einen halbierten Amanita muscaria mit Fragmenten zweier weiterer Pilzarten.
Die Arbeit setzt eine Werkreihe fort, in der Höller Pilze als collageartige Hybride montiert und damit Wahrnehmung und botanische Klassifikation gezielt durcheinanderbringt. Die Biennale stellt die Skulptur explizit in den Kontext von Naturbeobachtung, psychologischer Projektion und spielerischer Verunsicherung des Massstabs im Aussenraum.
Beteiligung an Institutionen und Festivals
Parallel zur Biennale ist Carsten Höller mit mehreren langfristigen Installationen in grossen Institutionen vertreten. LUMA Arles fuehrt in seinem Programm die dauerhaft zugängliche Arbeit Isometric Slides, die Besuchern eine raeumliche Erfahrung zwischen Freizeitpark und architektonischer Skulptur anbietet.
Im MIT Museum in Cambridge, Massachusetts, war Höller bis zum 16. August 2026 mit der Schlafinstallation Hotel Room #2: Communal Dreams Teil der Ausstellung Lighten Up! On Biology and Time. Dort konnten Besucher gemeinsam in einer skulpturalen Umgebung schlafen und so den ueblichen Rahmen musealer Rezeption aufloesen.
Alle News und Hintergruende zu Carsten Höller
Wer die Entwicklung von Carsten Höllers Installationen zwischen Biennale, Museumsraumnutzung und experimentellen Schlafprojekten nachverfolgen moechte, findet im AD HOC NEWS Archiv weitere Meldungen und Analysen.
So arbeitet der Kuenstler mit Raum und Koerper
Carsten Höller verbindet in seinen Installationen ein wissenschaftlich gepraegtes Interesse an Wahrnehmung mit physisch erfahrbaren Situationen. Rutschen, Drehkarusselle, Spiegelgaenge oder Schlafräume werden zu Instrumenten, mit denen Besucher ihre Koerper im Raum neu erleben und gewohnte Orientierungen verlieren.
Wo der Kuenstler gerade steht
Mit der Skulptur Giant Triple Mushroom auf der Biennale Arte 2026 und gleichzeitigen Präsentationen wie Isometric Slides in LUMA Arles zeigt Carsten Höller aktuell eine starke Präsenz im internationalen Ausstellungsbetrieb, die vor allem auf immersiven, koerperorientierten Arbeiten beruht.
Eckdaten zu Carsten Höller
- Kuenstler: Carsten Höller
- Medium / Gattung: Installation und Skulptur mit partizipativen Elementen
- Geburtsjahr & -ort: 1961, Bruessel, Belgien
- Wirkungsort(e): Studio in Stockholm und weiteren Projektorten in Europa
- Aktiv seit: seit den fruehen 1990er-Jahren mit installativen Arbeiten im institutionellen Kontext
- Wichtige Werkgruppen: Slides, Mushroom Sculptures, Test Site, Dream Hotel Rooms
- Aktuelle/letzte Ausstellung: Lighten Up! On Biology and Time, MIT Museum, Cambridge, 28. Oktober 2025 bis 16. August 2026
- Wichtige Sammlungen: Werke in bedeutenden Museen und Kunstzentren, darunter LUMA Arles und internationale Institutionen mit Fokus auf installative Kunst
- Auszeichnungen: diverse internationale Projektauftraege und Institutionseinladungen im Bereich Grossinstallation
- Naechster Termin: aktuell kein angekuendigter Termin im 30-Tage-Fenster
Haeufige Fragen zu Carsten Höller
Welche Arbeit von Carsten Höller ist auf der Biennale Arte 2026 zu sehen?
Auf der Biennale Arte 2026 praesentiert Carsten Höller im Giardino delle Vergini die rund vier Meter hohe Pilzskulptur Giant Triple Mushroom, die einen halbierten Amanita muscaria mit zwei weiteren Pilzarten kombiniert.
Wo kann man aktuell eine Installation von Carsten Höller erleben?
Eine zentrale raumgreifende Arbeit von Carsten Höller ist Isometric Slides bei LUMA Arles, wo Rutschen als skulpturale Architektur erlebbar werden und Besucher den Turm über mehrere Ebenen hinabgleiten.
Welche Rolle spielt Schlaf in den Projekten von Carsten Höller?
In Installationen wie Hotel Room #2: Communal Dreams am MIT Museum integriert Höller Schlaf als kollektive Erfahrung in den Museumsraum, indem Besucher in speziell gestalteten Räumen uebernachten und so Kunst, Traum und Koerperwahrnehmung verschraenken.
Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Alle Angaben ohne Gewaehr; Auktionsresultate, Ausstellungstermine und Auszeichnungen koennen sich kurzfristig aendern.
