Berlin, Deutschland

Verkehrsbehinderungen durch Trauerfeier im Clan-Milieu

23.01.2026 - 14:47:52 | dpa.de

Bei der Beerdigung einer «polizeibekannten Milieugröße» in Berlin ist die Polizei mit mehreren Hundert Kräften im Einsatz. Die Behörden wollen die öffentliche Ordnung sichern.

  • Ein Sarg wird nach dem Trauergebet vor der Beerdigung eines 62-Jährigen vor der Neuköllner Sehitlik-Moschee in einen Leichenwagen verladen.  - Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
    Ein Sarg wird nach dem Trauergebet vor der Beerdigung eines 62-Jährigen vor der Neuköllner Sehitlik-Moschee in einen Leichenwagen verladen. - Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
  • Ein Sarg wird nach dem Trauergebet vor der Beerdigung eines 62-Jährigen aus der Neuköllner Sehitlik-Moschee getragen. - Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
    Ein Sarg wird nach dem Trauergebet vor der Beerdigung eines 62-Jährigen aus der Neuköllner Sehitlik-Moschee getragen. - Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
  • Zahlreiche Besucher kommen nach dem Trauergebet vor der Beerdigung eines 62-Jährigen aus der Neuköllner Sehitlik-Moschee.  - Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
    Zahlreiche Besucher kommen nach dem Trauergebet vor der Beerdigung eines 62-Jährigen aus der Neuköllner Sehitlik-Moschee. - Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
  • Ein Sarg wird nach dem Trauergebet vor der Beerdigung eines 62-Jährigen vor der Neuköllner Sehitlik-Moschee in einen Leichenwagen verladen.  - Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
    Ein Sarg wird nach dem Trauergebet vor der Beerdigung eines 62-Jährigen vor der Neuköllner Sehitlik-Moschee in einen Leichenwagen verladen. - Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
  • Ein Sarg wird nach dem Trauergebet vor der Beerdigung eines 62-Jährigen aus der Neuköllner Sehitlik-Moschee getragen. - Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
    Ein Sarg wird nach dem Trauergebet vor der Beerdigung eines 62-Jährigen aus der Neuköllner Sehitlik-Moschee getragen. - Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
  • Zahlreiche Besucher kommen nach dem Trauergebet vor der Beerdigung eines 62-Jährigen aus der Neuköllner Sehitlik-Moschee.  - Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
    Zahlreiche Besucher kommen nach dem Trauergebet vor der Beerdigung eines 62-Jährigen aus der Neuköllner Sehitlik-Moschee. - Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
Ein Sarg wird nach dem Trauergebet vor der Beerdigung eines 62-Jährigen vor der Neuköllner Sehitlik-Moschee in einen Leichenwagen verladen.  - Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa Ein Sarg wird nach dem Trauergebet vor der Beerdigung eines 62-Jährigen aus der Neuköllner Sehitlik-Moschee getragen. - Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa Zahlreiche Besucher kommen nach dem Trauergebet vor der Beerdigung eines 62-Jährigen aus der Neuköllner Sehitlik-Moschee.  - Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa Ein Sarg wird nach dem Trauergebet vor der Beerdigung eines 62-Jährigen vor der Neuköllner Sehitlik-Moschee in einen Leichenwagen verladen.  - Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa Ein Sarg wird nach dem Trauergebet vor der Beerdigung eines 62-Jährigen aus der Neuköllner Sehitlik-Moschee getragen. - Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa Zahlreiche Besucher kommen nach dem Trauergebet vor der Beerdigung eines 62-Jährigen aus der Neuköllner Sehitlik-Moschee.  - Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Nach einem Trauergebet ist es aufgrund der zahlreichen Besucher vor der Sehitlik-Moschee in Neukölln kurzfristig zu Verkehrsbehinderungen gekommen. Polizisten regelten den Verkehr, so dass sich die Autos nicht zu sehr in dem Bereich stauten. Zahlreiche Trauergäste bestiegen Reisebusse, um damit zur Beisetzung des gestorbenen 62-Jährigen - einer «polizeibekannten Milieugröße» - auf einem Friedhof in Berlin-Westend zu fahren. 

Die Berliner Polizei begleitete die Trauerveranstaltungen im Clan-Milieu mit einem Großaufgebot. Schon am Vormittag waren zahlreiche Beamtinnen und Beamte an der Sehitlik-Moschee im Stadtteil Neukölln postiert. 

Gegen 13.30 Uhr trugen mehrere Männer den Sarg aus der Moschee zu einem Leichenwagen. Die Trauergäste strömten auf die Straße vor dem Gebäude. Kurze Zeit später trafen Hunderte Menschen - überwiegend Männer - am Friedhof ein. Viele kamen in den Reisebussen. Zu den Gästen gehörten Vertreter bekannter arabischer Großfamilien, auch aus dem kriminellen Milieu. 

Von der Polizei hieß es im Vorfeld, man erwarte «polizeibekannte Besucher». Beamte beobachteten das Geschehen rund um den Friedhof im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf nahe der Stadtautobahn. Bei ähnlichen Beerdigungen waren es in früheren Jahren mehr als Tausend Besucher. 

Die Polizei werde über den Tag verteilt mit mehreren Hundert Beamtinnen und Beamten in Neukölln und Westend im Einsatz sein, teilte die Behörde auf der Onlineplattform X mit. «Unser Ziel, in Absprache mit allen Beteiligten, ist es, ein würdevolles und störungsfreies Gedenken zu ermöglichen», hieß es. 

Der am Dienstag an einer Krankheit gestorbene 62-Jährige kam vor vielen Jahren aus der Türkei nach Berlin und bezeichnete sich selbst als Geschäftsmann. Die Polizei sprach von einer «polizeibekannten Milieugröße». Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) erklärte, der Verstorbene sei eine Clan-Größe gewesen, die in der organisierten Kriminalität bis zuletzt Einfluss genossen habe. 

Der Begriff Clankriminalität ist umstritten, weil er nach Ansicht von Kritikern Menschen mit Migrationshintergrund allein aufgrund ihrer Familienzugehörigkeit und Herkunft stigmatisiert und diskriminiert.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | unterhaltung | 68512439 |

Weitere Meldungen

Neue Bahn-Verbindung zwischen Prag und Kopenhagen. Jetzt geht eine neue Direktverbindung an den Start - mit Halt in drei deutschen Städten. Die Deutsche Bahn und ihre Partner in den Nachbarländern sehen im internationalen Zugverkehr viel Potenzial. (Wirtschaft, 01.05.2026 - 03:00) weiterlesen...

Eisbären-Meisterparty vertagt: Mannheim für Moral belohnt. Die Adler Mannheim erkämpfen sich beim Titelverteidiger aus Berlin den ersten Sieg. In der Finalserie der Deutschen Eishockey Liga kommt es zu einem fünften Finale. (Politik, 30.04.2026 - 23:23) weiterlesen...

«Hintergründig humorvoll und rigoros» – Timm Ulrichs ist tot Er ließ sich «The End» aufs Augenlid tätowieren und lief nackt als «menschlicher Blitzableiter» über ein Feld: Timm Ulrichs sprengte Grenzen und machte sein Leben zur Kunst. (Unterhaltung, 30.04.2026 - 16:21) weiterlesen...

«Politische Extremisten»? Schlappe für Weimer vor Gericht. Am 6. Mai ist Kulturstaatsminister Weimer ein Jahr im Amt. Kritiker haben einiges an ihm zu mäkeln. Und nun verliert er im Streit mit einem linken Berliner Buchladen auch noch krachend vor Gericht. «Politische Extremisten»? Schlappe für Weimer vor Gericht (Unterhaltung, 30.04.2026 - 14:58) weiterlesen...

Pionier der Konzeptkunst: Timm Ulrichs ist tot. Jetzt ist er gestorben. Er war ein Wegbereiter der Konzeptkunst und ein Meister der Selbstinszenierung: Timm Ulrichs ließ seinen eigenen Grabstein meißeln und posierte als menschlicher Blitzableiter. (Unterhaltung, 30.04.2026 - 13:53) weiterlesen...

Gericht untersagt Weimers Äußerung zu Berliner Buchladen. Diesmal greift der Kulturstaatsminister ein. Das sorgt für Kritik und beschäftigt die Justiz. Eine erste Entscheidung liegt vor. Der Deutsche Buchhandlungspreis würdigt die Rolle kleiner Buchläden. (Unterhaltung, 30.04.2026 - 10:12) weiterlesen...