Baden-Württemberg, Deutschland

Familienmitglieder getötet: Was wir wissen – und was nicht

26.11.2025 - 13:59:15 | dpa.de

An mehrere Orte im Großraum Reutlingen wurden Leichen einer Familie entdeckt. Ein Mann soll seine Ehefrau, seine Schwester und seine beiden Söhne getötet haben. Was ist über den Fall bekannt?

Ein 63 Jahre alter Mann soll im Großraum Reutlingen in Baden-Württemberg seine Ehefrau, seine beiden Söhne, seine Schwester und dann sich selbst getötet haben. Viele Fragen sind noch offen. 

Was wir wissen:

  • Die Opfer: Die Leiche der 60-jährigen Schwester des Verdächtigen wurde am Dienstagmorgen in ihrer Wohnung in Reutlingen von einer Pflegekraft entdeckt, die die Polizei alarmierte. Spezialeinsatzkräfte fanden am Abend die Leichen des 63 Jahre alten mutmaßlichen Täters und seiner 57 Jahre alten Ehefrau in deren Wohnung in Pfullingen. In den Firmenräumen des Mannes in St. Johann lagen die leblosen Körper der 27 und 29 Jahre alten Söhne. Die Ehefrau des Verdächtigen ist laut Polizei nicht die leibliche Mutter der Söhne.
  • Die Tat: Die Polizei bestätigte, dass es sich um ein «innerfamiliäres Tötungsdelikt» handelt.
  • Der Tatverdächtige: Tatverdächtig ist der 63 Jahre alte deutsche Mann, der als Jäger registriert war. Der Verdacht gegen den Bruder der Frau soll sich schnell ergeben haben. Hinweise auf einen Fremdtäter gibt es laut den Ermittlern derzeit keine.
  • Die Waffe: Der mutmaßliche Täter, seine Söhne und die Ehefrau hatten Schussverletzungen, die mutmaßlichen Tatwaffen wurden neben den Toten gefunden. Es wird geprüft, ob der Mann die Waffen legal als Jäger besaß. Bei der Schwester sprachen die Beamten von tödliche Verletzungen, gingen aber nicht näher auf die Art ein.
  • Die Ermittlungen: Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft laufen.

Was wir nicht wissen:

  • Das Motiv: Das genaue Motiv für die Taten ist unklar. Die Ermittler haben dazu bisher keine näheren Angaben gemacht.
  • Die Waffe: Ob der Mann die Tatwaffen legal als Jäger besaß, wird weiterhin geprüft.
  • Der Ablauf: Der genaue zeitliche Ablauf der Taten und die Frage, ob es eventuelle Vorwarnzeichen für die Taten gab, sind noch offen.
  • Weitere Beteiligte: Es ist unklar, ob weitere Personen oder Umstände möglicherweise indirekt eine Rolle gespielt haben.

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