Adriana Varejão, Biennale di Venezia

Adriana Varejão und der brasilianische Pavillon in Venedig

Veröffentlicht am: 20.08.2026 um 14:53 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Adriana Varejão steht gemeinsam mit Rosana Paulino im Zentrum des brasilianischen Pavillons der 61. Biennale di Venezia. Die Ausstellung Comigo ninguém pode verbindet historische Werke und neue Arbeiten und fokussiert koloniale Wunden und materielle Transformationen.

Adriana Varejão, Biennale di Venezia, Brasilianischer Pavillon, Illustration mit AI erstellt.
Adriana Varejão, Biennale di Venezia, Brasilianischer Pavillon, Illustration mit AI erstellt.

Adriana Varejão praegt gemeinsam mit Rosana Paulino den brasilianischen Pavillon der 61. Biennale di Venezia mit der Ausstellung Comigo ninguém pode im Giardini. Wie die Fundação Bienal de São Paulo und die Biennial Foundation berichten, laeuft die Praesentation vom 9. Mai bis 22. November 2026.

Der brasilianische Pavillon in Venedig

Die Ausstellung Comigo ninguém pode im Pavillon Brasiliens vereint mehr als drei Jahrzehnte Werkproduktion von Adriana Varejão und Rosana Paulino. Die Kuratorin Diane Lima legt den Schwerpunkt auf koloniale Wunden, traumatische Geschichtsbilder und deren Metamorphosen im Raum.

Der Pavillon in den Giardini Napoleonici di Castello ist fuer die gesamte Laufzeit der 61. Internationalen Kunstausstellung geo?ffnet, mit Prae-Eröffnungstagen Anfang Mai und regulaeren Oeffnungszeiten bis November. Die Ausstellungsgestaltung von Daniela Thomas nutzt die moderne Architektur des Pavillons und setzt auf installative Eingriffe.

Adriana Varejão im Biennale-Kontext

Adriana Varejão gilt als eine der zentralen Stimmen der brasilianischen Gegenwartskunst und beschaeftigt sich seit den 1990er Jahren mit der Bildpolitik des Kolonialismus. Im Pavillon sind ikonische Azulejo-Arbeiten mit scheinbar geborstenen Kachelflaechen ebenso praesent wie neue Werke, die mit barocken Ueberlagerungen und materiellen Bru?chen arbeiten.

In der Ausstellung taucht auch die Serie Polvo auf, in der Varejão die brasilianische Rassenklassifikation und deren sprachliche Codierungen kritisch analysiert. Gleichzeitig zeigt sie neue Arbeiten wie Renaissance Lace, die die koloniale Verflechtung von europaeischer Spitze und brasilianischer Kultur aufgreifen.

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Ausstellungen und Hintergruende zu Adriana Varejão

Wer das Biennale-Projekt vertiefen moechte, findet in der AD HOC NEWS-Suche sowie in offiziellen Mitteilungen der Fundação Bienal de São Paulo weitere Hintergruende zu Werkgruppen und kuratorischem Konzept.

So arbeitet Adriana Varejão

Adriana Varejão, geboren 1964 in Rio de Janeiro, arbeitet mit Malerei, Installation und Skulptur und nutzt Keramik, Fliesen und Wandarchitektur als Traeger kollektiver Erinnerungen. Ihre Arbeiten verbinden barocke Ueberfuelle mit Wunden, klaffenden Rissen und sichtbaren Schichtungen aus Farbe und Material.

Aktueller Stand im Biennale-Jahr

Im Biennale-Jahr 2026 steht Adriana Varejão mit Comigo ninguém podebis 22. November 2026 im brasilianischen Pavillon im Mittelpunkt des internationalen Diskurses zur kolonialen Bildpolitik.

Adriana Varejão auf einen Blick

  • Kuenstler: Adriana Varejão
  • Medium / Gattung: Malerei und Installation (koloniale Bildpolitik)
  • Geburtsjahr & -ort: 1964, Rio de Janeiro (Brasilien)
  • Wirkungsort(e): Studio in Rio de Janeiro
  • Aktiv seit: spaete 1980er Jahre, erste institutionelle Praesenz in den 1990er Jahren
  • Wichtige Werkgruppen: Azulejo-Bilder mit geborstenen Kacheln, Polvo-Serie zu Rassenklassifikation, fleischartige Wandreliefs, architektonische Saunaraeume
  • Aktuelle/letzte Ausstellung: Comigo ninguém pode, Brasilianischer Pavillon, 9. Mai bis 22. November 2026
  • Wichtige Sammlungen: Centro de Arte Moderna Gulbenkian (Lissabon), bedeutende internationale Privatsammlungen
  • Auszeichnungen: mehrfach institutionelle Einladungen zu Biennalen und Museumsausstellungen, detaillierte Preislisten werden meist in brasilianischen Quellen gefuehrt
  • Naechster Termin: 22. November 2026, Laufzeitende von Comigo ninguém podeim brasilianischen Pavillon der 61. Biennale di Venezia

Haeufige Fragen zu Adriana Varejão

Wo ist Adriana Varejão im Jahr 2026 zentral ausgestellt?
Adriana Varejão ist 2026 mit Rosana Paulino im brasilianischen Pavillon der 61. Biennale di Venezia vertreten, mit der Ausstellung Comigo ninguém podein den Giardini.

Welche Themen bearbeitet Adriana Varejão im Pavillon?
Im Pavillon verknuepft sie koloniale Gewalt, barocke Bildtraditionen und rassistische Klassifikationen, etwa mit Azulejo-Arbeiten, der Serie Polvound neuen Spitzenmotiven wie Renaissance Lace

Bis wann ist Comigo ninguém podein Venedig zu sehen?
Die Ausstellung im brasilianischen Pavillon laeuft laut Fundação Bienal de São Paulo und Biennial Foundation vom 9. Mai bis 22. November 2026 und folgt damit der regulaeren Laufzeit der 61. Biennale.

Werk und Pavillon im Netz

Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Alle Angaben ohne Gewaehr; Auktionsresultate, Ausstellungstermine und Auszeichnungen koennen sich kurzfristig aendern.

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