Bayern, Deutschland

6,5 Millionen Besucher bei der Wiesn

05.10.2025 - 13:40:40

6,5 Millionen Menschen, doch manche standen vor verschlossenen Toren. Was der Wiesn-Chef zu den Fehlern beim Besucheransturm sagt – und wie Gäste im Gedränge reagierten.

  • Wiesn-Chef Christian Scharpf räumt Fehler beim Umgang mit Überfüllung ein. (Archivbild) - Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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  • Manche Gäste standen beim Oktoberfest vor verschlossenen Türen. - Foto: Felix Hörhager/dpa

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  • 6,5 Millionen Menschen haben nach offiziellen Angaben das Oktoberfest besucht. - Foto: Armin Weigel/dpa

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Wiesn-Chef Christian Scharpf räumt Fehler beim Umgang mit Überfüllung ein. (Archivbild) - Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpaManche Gäste standen beim Oktoberfest vor verschlossenen Türen. - Foto: Felix Hörhager/dpa6,5 Millionen Menschen haben nach offiziellen Angaben das Oktoberfest besucht. - Foto: Armin Weigel/dpa

Zum Abschluss des 190. Oktoberfestes in München hat Wiesn-Chef Christian Scharpf (SPD) Fehler beim Umgang mit dem Besucherandrang eingeräumt. «Wir haben reagiert, aber nicht so, wie wir uns das selber gerne gewünscht hätten», sagte er. Hauptgrund dafür sei gewesen, dass die Situation zu spät erkannt worden sei.

Nach seinen Angaben kamen 6,5 Millionen Menschen auf die Wiesn. Im vergangenen Jahr waren es nach offiziellen Angaben 6,7 Millionen Besucherinnen und Besucher. Den Rückgang führt Scharpf auf die zeitweilige Sperrung der Theresienwiese zurück.

Hitze, Überfüllung, Bombenalarm - ein historisches Oktoberfest

Die Wiesn 2025 dürfte gleich aus mehreren Gründen in die Geschichte eingehen. Gleich an zwei Tagen musste das komplette Oktoberfest-Gelände wegen Überfüllung gesperrt werden. Ein Tag fiel beinahe komplett aus, weil die Theresienwiese nach einer Bombendrohung stundenlang abgesucht wurde und gesperrt blieb - und der Tag des Anstichs wurde mit 31 Grad der heißeste Oktoberfest-Tag aller Zeiten.

Besonders die erste Sperrung wegen Überfüllung hatte für viel Kritik gesorgt, auch wegen unklarer Ansagen an die Festgäste. Viele berichteten von Angst im Gedränge. Erst nach etwa einer Stunde entspannte sich die Lage.

@ dpa.de

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