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Zwischen Lebensmut und Versorgungslücken: Neue Y-Kollektiv-Reportage über junge Schwerkranke

Veröffentlicht am: 12.10.2026 um 12:56 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS

Frankfurt am Main - Mehr als 100.000 Kinder und junge Erwachsene in Deutschland leben mit einer lebensverkürzenden Krankheit. Sabrina ist eine von ihnen. Sie hat einen seltenen angeborenen Herzfehler. Moderne Medizin konnte ihr Leben zwar verlängern - aber geheilt werden kann sie nicht. Die Reportage des Hessischen Rundfunks "Jung, todkrank, aber lebendig" aus der Reihe Y-Kollektiv zeigt, wie sie und andere Betroffene ihren Alltag meistern, wo sie an ihre Grenzen kommen und was sie sich von der Gesellschaft wünschen. Der Film ist ab sofort in der ARD Mediathek zu sehen.

Zwischen Lebensmut und Versorgungslücken: Neue Y-Kollektiv-Reportage über junge Schwerkranke - Bild: presseportal.de
Zwischen Lebensmut und Versorgungslücken: Neue Y-Kollektiv-Reportage über junge Schwerkranke - Bild: presseportal.de

Ginge es nach der Statistik, dann wäre Sabrina längst tot. Doch moderne Medizin hat dem Schicksal ein Schnippchen geschlagen. Mit einem angeborenen Herzfehler lebt sie nun schon 27 Jahre. Sie hat das Event "Kämpferherzen" in Kassel mit auf die Beine gestellt, bei dem sich Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen sowie deren Angehörige austauschen und vernetzen können. Dabei hatten die Ärzte ihr nach der Diagnose nur noch wenige Jahre zu leben gegeben.

Sabrina ist kein Einzelfall, die Anzahl der jungen Erwachsenen mit lebensverkürzenden Krankheiten verdoppelt sich alle fünf Jahre. Für die Betroffenen und ihre Familien ist der medizinische Fortschritt ein Segen - die Gesellschaft und die Versorgungssysteme stellt das vor besondere Herausforderungen. Über die medizinische und pflegerische Betreuung hinaus brauchen die jungen Menschen Perspektiven - sie wollen arbeiten, ein Teil der Gesellschaft sein, suchen eine Wohnung. Dabei kämpfen sie gegen Stigmatisierung, Diskriminierung, überbordende Bürokratie und eine gravierende Versorgungslücke im Hospizsystem.

Y-Kollektiv-Reporter Lukas Wiehler begegnet in seiner Reportage jungen Menschen, die lebensverkürzend erkrankt sind und versucht, deren Herausforderungen im Alltag mitzuerleben. Wie lebt es sich mit dem Bewusstsein, nicht zu wissen, wie lange man noch hat? Wie geht man mit Plänen, Freundschaften und Beziehungen um? Was wünschen sich die jungen Erwachsenen vom Rest der Gesellschaft?

Zu sehen ist der Film ab sofort in der ARD Mediathek sowie am Dienstag, 13. Oktober, um 22 Uhr im hr-fernsehen.

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