ZDF-frontal: Exklusive Daten zum geheimen Leben des Jan Marsalek
16.09.2025 - 15:49:49Zahlreiche Bilder von Überwachungskameras zeigen Jan Marsalek zudem in Schlips und Anzug auf dem Weg von der U-Bahn in die Zentrale des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB in Moskau. Marsalek selbst nutzt nach den Recherchen mehrere Scheinidentitäten, seit Neuestem einen echten russischen Pass. Eine Kopie liegt ZDF-"frontal" vor. Demnach ist Marsalek angeblich am 22.02.1978 im sowjetischen Riga geboren, sein neuer Deckname lautet Alexander Michaelowitsch Nelidow.
Datenanalysen belegen außerdem Reisen von Marsalek ins Kriegsgebiet in der Ostukraine und ins russisch besetze Mariupol. Nach Aussagen von Eingeweihten in Moskau soll er dort an Einsätzen hinter den Frontlinien beteiligt gewesen sein. Passeintragungen und Reisedaten zeigen, dass er mehrfach auf der Krim war.
Die Suche nach Jan Marsalek
Jan Marsalek wird von deutschen Ermittlern international wegen Milliardenbetrugs und des Verdachts auf Spionage gesucht. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit. Im Mai dieses Jahr wurden in Großbritannien Mitglieder eines Agentenrings verurteilt, den Marsalek laut Gericht von Moskau aus angeführt hatte. Die Vorwürfe reichen von Militärspionage über Entführungsversuche bis hin zu Mordplänen. Marsalek und sein Anwalt äußerten sich zu den Vorwürfen auf Nachfragen nicht.
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