Vermischtes, Tierschutz

'Qualzucht hat viele Gesichter' – TV-Hundetrainerin startet außergewöhnliche Kampagne gegen Tierleid und setzt sich dabei selbst in Szene

11.03.2026 - 08:32:30 | presseportal.de

Wien - Gesichtsdeformationen, Atemnot und heraushängende Zungen: Was viele Menschen im Internet für süß halten, bedeutet für viele Rassehunde tägliches Leid.

'Qualzucht hat viele Gesichter' – TV-Hundetrainerin startet außergewöhnliche Kampagne gegen Tierleid und setzt sich dabei selbst in Szene - Foto: presseportal.de
'Qualzucht hat viele Gesichter' – TV-Hundetrainerin startet außergewöhnliche Kampagne gegen Tierleid und setzt sich dabei selbst in Szene - Foto: presseportal.de

Mit ihrer neuen Online-Kampagne „Qualzucht hat viele Gesichter“ macht Hundetrainerin und Podcasterin Conny Sporrer dieses Leid sichtbar – auf ungewöhnliche Weise: Nicht Hunde stehen im Mittelpunkt der Bilder, sondern sie selbst.

In 13 Schwarz-Weiß-Porträts, fotografiert vom renommierten Hundefotografen Christian Vieler, stellt Sporrer ab Fr., 13.03., wöchentlich typische körperliche Folgen von Qualzucht dar – etwa Atemnot, Schmerzen oder neurologische Probleme.

Wenn „süß“ krank macht

Viele beliebte Hunderassen verdanken ihr Aussehen extremen Zuchtzielen – etwa kurzen Schnauzen, runden Köpfen oder sehr großen Augen. Doch genau diese Merkmale verursachen häufig massive gesundheitliche Probleme.

Bei sogenannten brachyzephalen Hunden wie Mops oder Französischer Bulldogge führt die verkürzte Schnauze oft zu verengten Atemwegen und eingeschränkter Atmung. Viele Tiere leiden dauerhaft unter Atemnot, die sich bei Wärme zusätzlich verschärft.

„Ein Hund, der beim Atmen röchelt, kämpft mit jedem Atemzug um Luft“, sagt Sporrer. „Und trotzdem werden solche Videos millionenfach geteilt.“

Das Leid hinter viralen Videos

In sozialen Medien werden häufig Bilder und Clips geteilt, die eigentlich Symptome von Qualzucht zeigen – etwa Hunde, deren Zunge ständig aus dem Maul hängt, weil sie im zu kurz gezüchteten Schädel keinen Platz mehr hat.

„Wir haben uns so sehr an diese Bilder gewöhnt, dass wir das Leid dahinter oft gar nicht mehr erkennen“, sagt Sporrer.

Ein Thema mit klarer Rechtslage

Laut Tierschutzgesetz sind Züchtungen verboten, bei denen vorhersehbar Schmerzen, Leiden oder gesundheitliche Schäden entstehen. Trotzdem gehören viele der betroffenen Rassen weiterhin zu den beliebtesten Hunden.

Sporrer betont:

„Viele dieser Rassen haben wunderbare Charaktere. Gerade deshalb müssen wir ehrlich sein: Wer diese Hunde wirklich liebt, darf sie nicht weiter züchten. Wer sich dennoch einen solchen Hund wünscht, findet im seriösen Tierschutz viele Tiere, die bereits existieren und eine zweite Chance verdienen.“

Ziel der Kampagne

Die Kampagne wird über mehrere Wochen hinweg auf Sporrers Instagram-Kanal veröffentlicht (instagram.com/connysporrer_hundetraining).

„Wenn wir verstehen, was hinter diesen Merkmalen steckt, sehen wir sie plötzlich mit anderen Augen“, sagt Sporrer. „Wenn nur ein einziger Hund deshalb nicht gekauft wird, hat die Kampagne ihr Ziel schon erreicht.“

Alle Kampagnenmotive zur Ansicht / zum Download

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Pressekontakt:

Gib Laut GmbH
Conny Sporrer, Hundetrainerin
Telefon: +436765935610
E-Mail: hi@connysporrer.com

Original-Content von: Conny Sporrer übermittelt durch news aktuell

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