Wenn der Schmerz bleibt: Bei Gürtelrose können sich Nerven für lange Zeit entzünden
03.06.2024 - 12:42:55Besondere Art von Schmerz durch entzündete Nerven
Aufgrund des Befalls von Nervenzellen, die u.a. für die Übermittlung von Empfindungen wie z. B. Schmerzen, Temperatur, Berührung oder Druck aus dem Körper an das Gehirn verantwortlich sind, führt die akute Gürtelroseerkrankung in der Regel zu starken und oftmals schwer behandelbaren Schmerzen. Ursächlich hierfür ist, dass die durch das Virus ausgelösten Entzündungsreaktionen nicht nur die sichtbaren Hautbereiche betreffen, sondern auch die Nervenfasern, über die sich das Virus lokal ausgebreitet hat.
Für Betroffene können daraus nicht nur quälende Dauerschmerzen infolge der lokalen Hautentzündungen resultieren, sondern zusätzlich auch noch Miss- bzw. Fehlempfindungen sowie unvorhersehbar einschießende Schmerzen infolge der direkten Nervenschädigung. Einige Betroffene sprechen von brennenden Schmerzen, die sich anfühlen wie Messerstiche. Auch für Rosemarie ergaben sich durch ihre Gürtelrose-Erkrankung Komplikationen: "Im Nachhinein hätte ich mir gewünscht, mehr über die Gürtelrose gewusst zu haben - über die wirkliche Krankheit". Die Nervenkrankheit traf sie vor drei Jahren völlig unvermittelt, unter den schmerzhaften Folgen leidet sie bis heute.
In diesem Fall - wenn die Schmerzen trotz Abheilung der Hauterscheinungen über mehr als drei Monate fortbestehen - spricht man von einer Post-Zoster-Neuralgie (PZN). Ebenso kann es vorkommen, dass die Schmerzen nach einem mehr oder weniger langen beschwerdefreien Intervall wieder neu auftreten und dann bestehen bleiben. Diese Nervenschmerzen, die monate-, jahre- oder - im schlimmsten Fall - lebenslang andauern, können den Alltag der Betroffenen stark belasten.1 Unter allen möglichen Spätfolgen der Gürtelrose ist die PZN die häufigste: Bis zu 30 Prozent aller Gürtelrose-Betroffenen leiden daran.
Wie man sein persönliches Risiko minimieren kann
Wer Gürtelrose einen Schritt voraus sein möchte, sollte mit seiner Hausärztin oder seinem Hausarzt über Vorsorgemöglichkeiten bei Gürtelrose sprechen.
Den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) zufolge haben alle Personen ab 60 Jahren Anspruch auf eine Impfung gegen Gürtelrose.[2] Für Menschen mit einer Grunderkrankung wie zum Beispiel Diabetes, Asthma, COPD, rheumatoide Arthritis usw. oder einer Schwächung des Immunsystems, z. B. durch eine immunsupprimierende Therapie, wird die Gürtelrose-Impfung bereits ab 50 empfohlen.
Mehr Informationen zur Nervenerkrankung Gürtelrose unter: www.impfen.de/guertelrose.
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**Info: Gendergerechte Sprache: Dieser Text schließt prinzipiell alle Geschlechter mit ein. Zur besseren Lesbarkeit wird jedoch nur eine Geschlechtsform verwendet - welche das ist, liegt im Ermessen derjenigen, die den Text verfasst haben
[1] Wutzler et al. 2001; Vaccine 20: 121 - 124.
[2] EpiBul 18/2020.
[i] Harpaz R et al. MMWR Recomm Rep 2008; 57: 1-40
NP-DE-HZU-PRSR-240004; 04/2024
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