Vom BR im Ersten: Linksextremismus - Die unterschätzte Gefahr? - Investigative Dokumentation des Politikmagazins report München
14.04.2026 - 05:30:00 | presseportal.de
Sie sollen ihre Opfer, die zumeist der rechtsextremen Szene zugerechnet werden, brutal attackiert haben. Weil sie dabei mit Hämmern, Teleskopschlagstöcken und Totschlägern vorgingen, werden sie als "Hammerbande" bekannt. In Budapest wurde Maja T. aus Deutschland bereits zu acht Jahren Haft verurteilt - wegen versuchter Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Auch die Kunststudentin Hanna S. wurde bereits in München verurteilt. Beide Urteile sind noch nicht rechtskräftig.
Derzeit stehen in Düsseldorf und Dresden weitere mutmaßliche Mitglieder der Gruppierung vor Gericht. Der Vorwurf: Die militanten Personen sollen an zahlreichen Orten, vermeintliche Rechtsextremisten angegriffen und dabei zum Teil deren Tod in Kauf genommen haben.
Auch weitere Angriffe gehen wohl auf das Konto linksextremistischer Täter: Der Anschlag auf das Berliner Stromnetz, beschädigte Bahnstrecken. Auf Demonstrationen treten junge Menschen zunehmend militant auf.
Die Recherchen zeigen, dass Linksextremisten vor Gericht von Vereinen finanziell unterstützt werden - egal ob es um Gewalttaten geht oder "nur" um Widerstand gegen Beamte. Auch Abgeordnete der Partei "Die Linke" tauchen im Geflecht der Unterstützerszene auf.
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