Villa der Versuchung, Frenzy

Villa der Versuchung: Frenzy gewinnt zweite Staffel und spendet Preisgeld

Veröffentlicht am: 28.09.2026 um 22:50 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Partysängerin Frenzy hat die zweite Staffel der Sat.1-Show «Villa der Versuchung» gewonnen. Von der ursprünglichen Gewinnsumme blieben rund 14.080 Euro übrig, die sie nach eigenen Angaben für die Tierhilfe auf Mallorca spendet.

  • Ballermann-Sängerin Frenzy ist auch im Reality-Geschäft erfolgreich. - Bild: Christoph Reichwein/dpa
    Ballermann-Sängerin Frenzy ist auch im Reality-Geschäft erfolgreich. - Bild: Christoph Reichwein/dpa
  • C-Promis wie Jenny Elvers, Thorsten Legat und Tatjana Gsell sind dem Luxus erlegen. - Bild: ---/Joyn/dpa
    C-Promis wie Jenny Elvers, Thorsten Legat und Tatjana Gsell sind dem Luxus erlegen. - Bild: ---/Joyn/dpa
Ballermann-Sängerin Frenzy ist auch im Reality-Geschäft erfolgreich. - Bild: Christoph Reichwein/dpa C-Promis wie Jenny Elvers, Thorsten Legat und Tatjana Gsell sind dem Luxus erlegen. - Bild: ---/Joyn/dpa

Partysängerin Frenzy hat in ihrem ersten Reality-Format die zweite Staffel der Sat.1-Show «Villa der Versuchung» gewonnen.

Sieg nach zwei Wochen in Thailand

Die 33-Jährige wurde in der am Montagabend ausgestrahlten Folge von den verbliebenen Finalisten zur Gewinnerin gekürt. «Du triffst da auf Leute, die Reality-erfahren sind, die lassen sich die Butter nicht vom Brot nehmen. Dass ich das Ding am Ende gewonnen habe, macht mich auf jeden Fall stolz», sagte Frenzy der Deutschen Presse-Agentur.

In dem von Verona Pooth moderierten Format verbringen 14 C-Promis rund zwei Wochen gemeinsam in einer Villa in Thailand. Geschlafen wird auf dem Boden, als Essen gibt es kalte Kartoffeln und als Getränk stilles Wasser.

Luxus schmälert die Gewinnsumme

Wer sich zusätzlichen Luxus wie Schokoriegel, ein Bett oder den Pool gönnt, muss dafür Abzüge von der Gewinnsumme hinnehmen. Von den ursprünglich 250.000 Euro blieben am Ende rund 14.080 Euro übrig.

«Hätten sich alle etwas mehr angestrengt, hätten wir auch locker mit 50.000 € herausgehen können», erklärte Frenzy, die in der Villa nach eigenen Angaben besonders sparsam lebte. Die Show war in diesem Jahr für den Deutschen Fernsehpreis nominiert.

Spende für die Tierhilfe

Frenzy will das Preisgeld an die Tierhilfe auf Mallorca spenden. Auch ihre Mitkandidatinnen Jana Pallaske, bekannt als Jana Urkraft, die ihr mit vier Stimmen im Finale zum Sieg verholfen habe, und Chika Ojiudo-Ambrose sollen etwas bekommen.

Kritik an der Dynamik

In den neun Folgen der zweiten Staffel kam es wiederholt zu Streitigkeiten und Beleidigungen. Die Folgen waren bereits im Februar aufgezeichnet worden.

«Dem Großteil ging es darum, eine gute Show abzuliefern und Krawall zu machen, um neue Aufträge an Land zu ziehen. Ich hätte es mir nicht vorgestellt, dass ein Reality-Format so an die Substanz geht», sagte Frenzy. Ihren Sieg feierte sie am Montagabend bei einem Auftritt im «Bierkönig» mit ihren Fans.

Erfolgreich am Ballermann

Frenzy heißt bürgerlich Franziska Strnad und kommt aus dem Kreis Heinsberg bei Köln. Mit Partysongs wie «Lampen an», «3er» und «Party an der Playa» tritt sie mehrmals pro Woche im «Bierkönig» auf.

2027 geht sie erstmals auf Tour.

Reality-TV als Belastungsprobe

Die zweite Staffel setzt auf ein besonders starkes Kontrastprinzip: 14 bekannte Teilnehmerinnen und Teilnehmer leben in Thailand unter Bedingungen, die bewusst auf Komfort verzichten. Luxus wird nicht nur eingeschränkt, sondern direkt mit dem gemeinsamen Gewinn verrechnet. Dadurch entsteht ein Wettbewerb, in dem individuelle Wünsche und das Interesse der Gruppe dauerhaft gegeneinanderstehen.

Für Frenzy war die Teilnahme zugleich ein Wechsel des beruflichen Umfelds. Als Partysängerin ist sie Auftritte vor Publikum und eine klar kontrollierte Bühnenrolle gewohnt. Das Reality-Format verlangt dagegen, Konflikte, Gruppendynamik und persönliche Reaktionen über längere Zeit auszuhalten. Ihr Sieg zeigt, dass in solchen Sendungen nicht allein Erfahrung mit Reality-TV entscheidend ist, sondern auch Zurückhaltung beim Verbrauch des gemeinsamen Budgets und die Zustimmung der Mitstreiter.

Preisgeld und Aufmerksamkeit

Von der ursprünglichen Gewinnsumme blieb nach den Ausgaben in der Villa nur ein kleiner Teil übrig. Dass Frenzy diesen Betrag nach eigenen Angaben für die Tierhilfe auf Mallorca verwendet und weitere Kandidatinnen beteiligt, gibt dem Finale neben dem Unterhaltungswert einen konkreten sozialen Aspekt. Zugleich dürfte die Sendung ihre Bekanntheit über die bisherige Ballermann-Szene hinaus erhöhen: Mit geplanten Auftritten und ihrer ersten Tour im kommenden Jahr verbindet sie den Reality-Erfolg mit ihrer Musikkarriere.

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