Tom Skerritt, Top Gun

Tom Skerritt stirbt mit 93 Jahren nach sechs Jahrzehnten Film

Veröffentlicht am: 23.10.2026 um 06:13 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Der US-Schauspieler starb eines natürlichen Todes, wie seine Familie mitteilte. Neben seinen Kinoauftritten wurde Skerritt vor allem durch die Serie „Picket Fences“ bekannt, für die er einen Emmy erhielt.

Skerritts wichtigste Stationen

  • Tom Skerritt wurde 1933 in Detroit im US-Bundesstaat Michigan geboren.
  • Sein Filmdebüt gab er 1962 an der Seite von Robert Redford.
  • Für „Picket Fences“ erhielt er 1993 den Emmy als bester Hauptdarsteller einer Dramaserie.
Skerritt starb im Alter von 93 Jahren gestorben. (Archivbild) - Bild: Jordan Strauss/Invision/dpa

Der US-Schauspieler Tom Skerritt ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Der fünffache Vater starb eines natürlichen Todes, wie seine Familie mitteilte.

Vom Filmdebüt zu großen Kinorollen

Skerritt wurde 1933 in Detroit im US-Bundesstaat Michigan geboren und begann seine Schauspielkarriere in den 1960er Jahren. Sein Filmdebüt gab er 1962 an der Seite von Robert Redford in dem Kriegsfilm „Hinter feindlichen Linien“.

1970 holte ihn Regisseur Robert Altman gemeinsam mit Donald Sutherland für die Kriegsfarce „MASH“ vor die Kamera. Später wurde Skerritt durch Rollen in „Alien“, „Top Gun“ und „Aus der Mitte entspringt ein Fluss“ einem breiten Publikum bekannt.

Captain Dallas und Commander Viper

In Ridley Scotts Science-Fiction-Klassiker „Alien“ spielte Skerritt 1979 den Raumschiffkapitän Dallas. In „Top Gun“ verkörperte er 1986 an der Seite von Tom Cruise Commander Mike „Viper“ Metcalf.

Auch in „Magnolien aus Stahl“ war er 1989 zu sehen, gemeinsam mit Sally Field und Julia Roberts. Roberts würdigte ihren Filmvater nach seinem Tod als leuchtendes Vorbild eines sanftmütigen Mannes.

Arbeiten mit Robert Redford

In „Aus der Mitte entspringt ein Fluss“ übernahm Skerritt 1992 unter der Regie von Robert Redford die Rolle eines Geistlichen im ländlichen Montana. Brad Pitt spielte in dem Drama eine seiner ersten Hauptrollen.

2014 arbeitete Skerritt mit dem deutschen Regisseur Tom Tykwer bei „Ein Hologramm für den König“ zusammen. Sein letztes Filmprojekt war das 2021 erschienene Drama „East of the Mountains“.

Emmy für „Picket Fences“

Seinen größten Fernseherfolg hatte Skerritt als Sheriff Jimmy Brock in der Dramaserie „Picket Fences“, die in den USA von 1992 bis 1996 lief. Für die Rolle erhielt er 1993 den Emmy als bester Hauptdarsteller einer Dramaserie.

Im folgenden Jahr wurde Skerritt erneut für den Fernsehpreis nominiert. Seine Familie erinnerte an seinen Humor, seine Neugier, seine Weisheit und seine Großzügigkeit.

Tom Skerritts Tod beendet eine Schauspielkarriere, die sich über rund sechs Jahrzehnte erstreckte und mehrere Generationen des US-Kinos und -Fernsehens verband. Er arbeitete mit prägenden Regisseuren wie Robert Altman und Robert Redford und wechselte dabei zwischen Kriegsfilm, Science-Fiction, Familiendrama und Fernsehserie.

Seine bekanntesten Kinorollen lagen häufig neben den Hauptfiguren: In „Alien“ führte er als Captain Dallas die Besatzung der Nostromo an, in „Top Gun“ war er als Commander Viper Ausbilder von Tom Cruises Figur Maverick. Diese Auftritte machten ihn zu einem vertrauten Gesicht großer Produktionen, ohne ihn auf ein einzelnes Genre festzulegen.

Fernseherfolg und bleibende Rollen

Seinen wichtigsten persönlichen Preis gewann Skerritt nicht für einen Kinofilm, sondern für „Picket Fences“. Als Sheriff Jimmy Brock erhielt er 1993 den Emmy als bester Hauptdarsteller einer Dramaserie; eine weitere Nominierung folgte im Jahr darauf. Die Auszeichnung unterstrich seine Bedeutung auch jenseits der Blockbuster.

Für das Publikum bleibt damit ein vielseitiger Nebendarsteller und Serienhauptdarsteller in Erinnerung. Seine Rollen in „MASH“, „Aus der Mitte entspringt ein Fluss“ und „Magnolien aus Stahl“ erweiterten das Bild eines Schauspielers, der über Jahrzehnte regelmäßig präsent blieb.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

Stern: „US-Schauspieler Tom Skerritt mit 93 Jahren gestorben“ (22.10.2026)

Der Beitrag bestätigt den Tod im Alter von 93 Jahren und hebt neben „Top Gun“ und „Alien“ besonders „Picket Fences“ und die Emmy-Auszeichnung hervor. Anders als die dpa-Meldung nennt er zusätzliche biografische Angaben und ausführliche Worte aus der Erklärung der Familie.

n-tv: „„Top Gun“-Star Tom Skerritt ist tot“ (23.10.2026)

Der Artikel bestätigt den natürlichen Tod und ordnet Skerritts Karriere stärker über seine markanten Film- und Fernsehrollen ein. Er setzt einen zusätzlichen Schwerpunkt auf seine zahlreichen Nebenrollen und seine Arbeit in weiteren bekannten Produktionen.

Beide Beiträge stimmen beim Alter, beim natürlichen Tod und bei den prägenden Rollen überein. Unterschiede liegen vor allem in der Gewichtung von Familienangaben, Filmografie und Fernsehkarriere.

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