The Masked Singer: Vincent Gross gewinnt als Fernando El Toro
Veröffentlicht am: 21.10.2026 um 23:40 Uhr | dpa, AD HOC NEWSFinale mit fünf enthüllten Prominenten
- Vincent Gross gewann als „Fernando El Toro“ das Finale der 13. Staffel.
- Die Entscheidung fiel bei einer Aufzeichnung in Köln mit Rateteam und Saalpublikum.
- Chris Tall erkannte vier von fünf Finalmasken richtig.
Vincent Gross gewinnt als Fernando El Toro
Schlagersänger Vincent Gross hat die ProSieben-Show «The Masked Singer» gewonnen. Der Schweizer setzte sich im Finale der 13. Staffel als Stier «Fernando El Toro» gegen vier weitere Prominente durch.
Stierkostüm bringt den Sieg
Gross überzeugte das Studiopublikum unter anderem mit «Everybody» von den Backstreet Boys und zeigte eine körperlich anspruchsvolle Bühnenshow. Nach dem Auftritt tanzte er sogar auf dem Tisch des Rateteams.
Der Sieg hatte für Gross auch eine kuriose Folge: Im Trubel ging der Pokal offenkundig kaputt, während Moderator Matthias Opdenhövel plötzlich einen Teil der Trophäe in der Hand hielt. Gross sagte, die Show sei ein «Kindergeburtstag für Große»; den Sicherheitsaufwand verglich er mit einem Staatsbesuch, weil die Prominenten in abgedunkelten Vans und mit Sturmhauben transportiert worden seien.
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Vier weitere Masken enthüllt
Den zweiten Platz belegte Anna-Carina Woitschack als punkiges Plüschwesen «Wild Thing». Sie erklärte, das Publikum habe sie in dieser rockigen Rolle bisher nicht gekannt.
Joey Heindle erreichte als Pferd den dritten Platz. Außerdem wurden Kabarettistin Gisa Flake als «Yeti Cat» und Schauspielerin Jasmin Schwiers als «Professor Dr. Dr. Schweinstein» enttarnt.
Chris Tall erkennt vier Finalmasken
Komiker Chris Tall lag mit seinem Tipp auf Gross richtig und erkannte insgesamt vier der fünf Finalmasken. Nur bei der Eis-Katze lag er daneben und vermutete Komikerin Tahnee statt Gisa Flake.
Die Hinweise auf Gross waren unter anderem Anspielungen auf Griechenland. Sie passten zu Liedern des Schweizers über Ouzo und Aperol Spritz. Verona Pooth tippte dagegen auf Moderator Jochen Schropp.
Show nicht mehr live ausgestrahlt
In der jüngsten Staffel traten Prominente in Kostümen auf, während Stimme und Hinweise ihre Identität verraten sollten. Anders als früher lief die Show nicht mehr live; über das Weiterkommen entschieden Rateteam und Saalpublikum bei der Aufzeichnung in Köln.
Moderator Matthias Opdenhövel deutete zum Ende eine Fortsetzung an. «Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder», sagte er.
„The Masked Singer“ verbindet seit Jahren Musik, Prominenz und ein Ratespiel um die Identität der auftretenden Künstler. Das Konzept lebt davon, dass die Kostüme die öffentliche Wahrnehmung der Prominenten bewusst überlagern und Hinweise erst nach und nach auflösen.
Die 13. Staffel setzte dabei auf eine aufgezeichnete Ausgabe statt einer Live-Sendung. Über das Weiterkommen entschieden Rateteam und Saalpublikum in Köln. Damit lag der Schwerpunkt stärker auf der Inszenierung der Auftritte und der anschließenden Enthüllung als auf einer unmittelbaren Abstimmung des Fernsehpublikums.
Showeffekt und Wiedererkennung
Vincent Gross’ Sieg zeigt zugleich, wie stark das Format von körperlicher Performance und musikalischer Vielseitigkeit abhängt. Der Sänger trat als Fernando El Toro mit einem auffälligen Kostüm auf und verband bekannte Pop- und Stimmungselemente mit einer aufwendigen Bühnenshow.
Für die Zuschauer liegt der Reiz nicht nur in der Auflösung, sondern auch im Vergleich zwischen öffentlichem Image und Bühnenfigur. Anna-Carina Woitschacks zweiter Platz steht dafür beispielhaft: Als Wild Thing zeigte sie eine rockige Seite, die von ihrem bisherigen Schlagerprofil abwich.
Fortsetzung angedeutet
Mit dem Hinweis des Moderators auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr deutet sich eine Fortsetzung des Formats an. Für ProSieben bleibt die Sendung damit ein wiederkehrendes Unterhaltungselement, dessen Spannung aus Kostümen, Hinweisen, prominenten Überraschungen und dem Urteil des Rateteams entsteht.

