Taylor Swift, MTV Video Music Awards

Taylor Swift erhält neuen MTV-Preis für Regiearbeit – „Patient Zero“ feiert Premiere

Veröffentlicht am: 28.09.2026 um 04:22 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Taylor Swift ist bei den MTV Video Music Awards in Los Angeles mit dem neuen Sonderpreis „Artist Director Honors“ ausgezeichnet worden. Während der Show feierte außerdem ihr Musikvideo zum neuen Song „Patient Zero“ Weltpremiere.

  • Taylor Swift erhält einen neuen Sonderpreis für Regie-Kunst.   - Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa
    Taylor Swift erhält einen neuen Sonderpreis für Regie-Kunst. - Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa
  • Dakota Johnson überreicht Taylor Swift den Sonderpreis.  - Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa
    Dakota Johnson überreicht Taylor Swift den Sonderpreis. - Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa
Taylor Swift erhält einen neuen Sonderpreis für Regie-Kunst.   - Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa Dakota Johnson überreicht Taylor Swift den Sonderpreis.  - Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

Taylor Swift (36) ist bei der Vergabe der MTV Video Music Awards in Los Angeles mit dem neuen Sonderpreis „Artist Director Honors“ für ihre Regiearbeit ausgezeichnet worden.

Auszeichnung für Arbeit hinter der Kamera

Swift sagte, sie habe in den vergangenen 20 Jahren rund 60 Musikvideos gemacht, davon 18 selbst geschrieben und inszeniert. Sie würde es „wirklich lieben“, bei Musikvideos Regie zu führen.

Mit dem Preis sollen Künstlerinnen und Künstler gewürdigt werden, deren Arbeit hinter der Kamera die Möglichkeiten von Musikvideos und visuellem Erzählen erweitert. Swift war bei den VMAs bereits sieben Mal für „Beste Regie“ nominiert und gewann in dieser Sparte vier Preise.

Weltpremiere mit Dakota Johnson und Colin Farrell

Nach der Verleihung wurde während der Show Swifts Musikvideo zum neuen Song „Patient Zero“ erstmals gezeigt. Das Lied handelt von einer toxischen Beziehung.

Die Hollywood-Stars Dakota Johnson und Colin Farrell treten in dem Video als streitendes Liebespaar auf. Johnson überreichte Swift den Sonderpreis und würdigte sie als visionäre Geschichtenerzählerin.

Madonna mit den meisten Nominierungen

Madonna führte in diesem Jahr mit 13 Gewinnchancen die Liste der Nominierten an, Swift folgte mit elf Nominierungen. Darunter war die Kategorie „Video des Jahres“ mit ihrem Hit „The Fate of Ophelia“.

Die VMA-Trophäen werden seit 1984 verliehen. Fans können online für ihre Favoriten abstimmen; die Auszeichnungen zeigen eine Astronautenfigur mit MTV-Fahne.

Regie als Teil der Künstlerrolle

Taylor Swift verbindet musikalische Veröffentlichung und visuelle Inszenierung seit Jahren eng miteinander. Der neue Preis rückt deshalb nicht nur einzelne Videos, sondern die wachsende Bedeutung der Künstlerinnen und Künstler als kreative Gesamtverantwortliche in den Mittelpunkt.

Mit rund 60 Musikvideos und 18 selbst geschriebenen und inszenierten Arbeiten verfügt Swift über eine umfangreiche Regie-Bilanz. Dass sie in dieser Kategorie bereits vier VMA-Auszeichnungen gewonnen hat, macht die Sonderauszeichnung zu einer Ausweitung einer länger bestehenden Anerkennung.

„Patient Zero“ als eigener Aufmerksamkeitsschub

Die Weltpremiere des Videos verknüpft die Preisverleihung mit Swifts aktueller Musik. „Patient Zero“ war zuvor auf Spotify der meistgestreamte Song einer Künstlerin an einem einzelnen Tag im bisherigen Jahr 2026; im Video übernehmen Dakota Johnson und Colin Farrell zentrale Rollen.

Für das Publikum entsteht damit ein doppelter Nachrichtenwert: Swift wird für ihre Arbeit hinter der Kamera geehrt und präsentiert zugleich neues Material mit prominenter Besetzung. Die Verbindung von Preis, Showpremiere und digitaler Reichweite zeigt, wie stark große Musikveranstaltungen heute als Plattformen für kreative Eigenregie und neue Veröffentlichungen dienen.

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