The Masked Singer: Ben Zucker und Isabel Edvardsson als erste Stars enthüllt
Veröffentlicht am: 17.09.2026 um 10:26 Uhr | dpa, AD HOC NEWSMit Schlagersänger Ben Zucker und Tänzerin Isabel Edvardsson sind in der neuen Staffel der ProSieben-Show «The Masked Singer» die ersten Prominenten enttarnt worden.
Zwei Kostüme, zwei Enthüllungen zum Auftakt
Zucker trat als Figur «Bubble» in einem voluminösen Kostüm auf, das an ein Michelin-Männchen aus Luftpolsterfolie erinnerte. Edvardsson versteckte sich hinter der Hundemaskierung «Emily Wau», einer fiktiven Hundedame mit Vorliebe für hochwertige Mode. Beide erhielten nach ihren Auftritten zu wenige Stimmen und mussten ihre Masken abnehmen.
Rateteam tappt lange im Dunkeln
Vor der Enthüllung sorgten die beiden Figuren im Studio für große Ratlosigkeit. Besonders «Bubble» gab Hinweise, die das Raten eher erschwerten. Ben Zucker ist für seine dunkle, rauchige Stimme bekannt, sang in der Show aber bewusst in der Kopfstimme, um die Jury zu irritieren. Zusätzlich erzählte die Figur, sie sei einmal als «Wasserträger» für die Country-Band The BossHoss tätig gewesen.
Auflösung eines Kniffs aus der Gastronomie
Nach der Enttarnung erklärte Zucker, er habe mehrere Jahre in einem Restaurant im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg gekellnert, in dem The BossHoss häufig zu Gast gewesen sei. Die Musiker im Rateteam zeigten sich verärgert darüber, diesen Zusammenhang nicht erkannt zu haben und hatten zuvor unter anderem auf den früheren Profiboxer Henry Maske getippt.
Prominente Tipps und Fehleinschätzungen
Auch die übrigen Mitglieder des Rateteams lagen daneben. Verona Pooth brachte Moderator Kai Pflaume ins Gespräch, während Chris Tall den Reality-TV-Teilnehmer Calvin Kleinen vermutete. Keiner der Vorschläge traf zu, bis die Maske fiel und Zucker als Sänger hinter «Bubble» sichtbar wurde.
Staffelstart mit neuem Abstimmungsmodus
Mit der Sendung begann die 13. Staffel von «The Masked Singer». Anders als in den Vorjahren wird die Show nicht mehr live ausgestrahlt. Über das Ausscheiden entscheiden deshalb nicht mehr die Zuschauerinnen und Zuschauer zu Hause per Live-Voting, sondern das Rateteam und das Publikum, das bei der Aufzeichnung in Köln dabei ist.
Versprechen prominenter Kandidaten
Moderator Matthias Opdenhövel kündigte zum Staffelstart an, dass unter den Masken nationale und internationale Superstars stecken. Er verwies auf zahlreiche Auszeichnungen der beteiligten Persönlichkeiten, darunter goldene Schallplatten, Platin-Erfolge und Sportmedaillen. Im Kandidatenfeld sei demnach mehr Gold vertreten, als Comicfigur Dagobert Duck je besessen habe.
Rätselraten mit 14 verbliebenen Masken
Das Grundprinzip der Show bleibt unverändert: Prominente treten als Sängerinnen und Sänger auf, ihre Identität ist durch große Kostüme verborgen. Lediglich ihre Stimmen und eingestreute Hinweise lassen Rückschlüsse zu. Nach der Auftaktfolge sind noch 14 maskierte Promis im Rennen.
Showauftakt mit bekannten Gesichtern
Der Start der 13. Staffel von «The Masked Singer» setzt erkennbar auf prominente Namen aus unterschiedlichen Entertainment-Sparten. Mit Schlagersänger Ben Zucker und der aus «Let’s Dance» bekannten Tänzerin Isabel Edvardsson wurden gleich zum Auftakt zwei Gesichter enttarnt, die einem breiten TV-Publikum vertraut sind. Die Mischung aus Musikbranche und Tanzshow-Format unterstreicht, dass die Produktion weiterhin stark auf die Vernetzung innerhalb der deutschen Unterhaltungslandschaft setzt.
Veränderte Abstimmungslogik und Folgen für die Dramaturgie
Bemerkenswert ist die Änderung des Abstimmungsmodus: Erstmals fällt die Entscheidung über ein Weiterkommen nicht mehr im Live-Voting vor den Bildschirmen, sondern bei der aufgezeichneten Show in Köln durch Rateteam und Studiopublikum. Für die Dramaturgie bedeutet dies, dass Überraschungsmomente stärker planbar und die Sendung produktionstechnisch flexibler werden. Zugleich entfällt der unmittelbare Einfluss des Fernsehpublikums, das bislang Teil des Spielprinzips war. Für Fans, die sich gerne aktiv beteiligen, verschiebt sich die Rolle hin zum reinen Mitraten.
Bedeutung für Sender und Format
Für ProSieben bleibt «The Masked Singer» ein zentrales Showformat im Wettbewerb um Aufmerksamkeit im Prime-Time-Fernsehen. Prominente Enthüllungen gleich zu Beginn sollen ein Signal setzen, dass die Staffel mit hochkarätigen Kandidaten besetzt ist. Die Ankündigung zahlreicher Auszeichnungen und sportlicher Erfolge im Kandidatenfeld zielt darauf, die Neugier auf weitere Folgen zu stärken. Für Mediennutzerinnen und Mediennutzer zeigt der Auftakt, dass das Format trotz veränderter Produktionsweise weiter auf aufwendige Kostüme, Rätselraten und prominente Besetzung setzt und damit seinen Kern beibehält.
