Sanierung von Schadstoffen in Gebäuden: Sicherheitsstandards und Entsorgung
10.03.2026 - 16:14:16 | ad-hoc-news.deFolgende Schadstoffe können in Gebäuden auftreten
Bei Altbauten beispielsweise kann es vorkommen, dass schadstoffbelastete Baustoffe zum Einsatz kamen. Eine Schadstoffsanierung kann hier Abhilfe schaffen. Diese Bestandsgebäude können mit einer Vielzahl von Schadstoffen belastet sein. Dazu können unter anderem
- Asbest
- Schimmelpilze
- Polyvinylchlorid (PVC)
- Quecksilber
- Taubenkot
- oder Bleirohre zählen
Asbest wurde bereits in Lacken und Kunststoffen gefunden, aber auch in Fassadenverkleidungen und Dacheindeckungen. Dieser Stoff kann bei Menschen zu schweren gesundheitlichen Schäden führen. Asbest ist laut einem Beitrag des Umweltbundesamts gefährlich, da es ein krebserregender Stoff ist. Es ist demnach ein Stoff, der von Menschen leicht eingeatmet werden kann, da er sich unter anderem in feine Fasern zerteilen könne, heißt es in dem Beitrag weiter. Schimmelpilze sind in feuchten und unbelüfteten Bauteilen vorzufinden, wie in Kellerräumen. Während die Beseitigung von Schimmel im kleinen Ausmaß teilweise noch in Eigenregie erfolgen kann, gibt es schädliche Stoffe, bei denen ein Fachmann notwendig ist.
Je nachdem, welche schädlichen Stoffe das Gebäude enthält, muss die Schadstoffsanierung dementsprechend angepasst werden. Dabei kann es sich um eine einfachen Entfernung von schadstoffbelasteten Materialien bis hin zur Entkernungen des Gebäudes handeln. Zudem ist bei asbesthaltigen Baustoffen eine Asbestsanierung notwendig. Unternehmen müssen hierfür bei bestimmten Asbestsanierungen behördlich zugelassen sein. Damit eine Sanierung außerhalb des Gebäudes reibungslos abläuft, kann es vorkommen, dass falsch geparkte Fahrzeuge um Platz zu schaffen vorher abgeschleppt werden müssen.
Was ist eine Schadstoffsanierung?
Laut einem Lexikonbeitrag der Umweltdatenbank können von Schadstoffen schädliche Wirkungen ausgehen. Diese können Lebewesen und Sachgüter betreffen. Bei einer Schadstoffsanierung geht es darum, diese schädlichen Stoffe aus Bestandsgebäuden wie Altbauten zu beseitigen. Ziel ist es hierbei, die Bewohner vor gesundheitlichen Schäden zu schützen. Es handelt sich bei einer Schadstoffsanierung um einen strukturierten Prozess, welcher aus verschiedenen Schritten bestehen kann. Dazu gehört auch die Entsorgung der gefährlichen Stoffe. Dabei berücksichtigen Schadstoffsanierer auch die geltenden Vorschriften und Gesetze. Die Schadstoffe im Gebäude sollen durch diesen Prozess zunächst identifiziert und im Anschluss entfernt oder neutralisiert werden. Den Abschluss einer Schadstoffsanierung bildet die Endkontrolle. Bei dieser wird kontrolliert, ob die gefährlichen Stoffe aus dem Gebäude auch tatsächlich entfernt werden konnten.
Schadstoffsanierung: Was muss beachtet werden?
Bei einer Schadstoffsanierung müssen die rechtlichen Vorgaben berücksichtigt werden. Dazu zählt auch, dass die Beseitigung von Schadstoffen nur von zertifizierten Betrieben durchgeführt werden darf. Deren Schadstoffsanierer durchlaufen regelmäßige Schulungen. Rechtliche Vorgaben regeln die Schadstoffsanierungsarbeiten. Zu diesen rechtlichen Vorgaben zählen zum Beispiel die ATV DIN 18448. Diese bezieht sich auch auf die Sanierung von schadstoffbelasteten technischen und baulichen Anlagen. Erstellt wurde die ATV DIN 18488 vom Deutschen Vergabe- und Vertragsausschuss für Bauleistungen. Weitere rechtliche Vorgaben für Schadstoffsanierungsarbeiten enthalten die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) sowie die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS).
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