Özden Terli erklärt den Wind in 3sat / Dokumentarfilm und eine Ausgabe von WissenHoch2
15.10.2024 - 09:26:52Wind ist allgegenwärtig: Alexander Riedel folgt in seinem dokumentarischen Roadmovie "Wind – Die Vermessung des großen Luftozeans" der Naturgewalt um den Globus ? von der Arktis über die Zugspitze, das offene Meer auf dem Weg nach Kapstadt bis in die Namibwüste und nach Sri Lanka. In mehreren Episoden führt er an entlegene Orte und zu Forscherinnen und Forschern, die von der Bedeutung des Windes erzählen. Riedel sucht auch nach Zusammenhängen zwischen aktuellen meteorologischen Veränderungen und dem menschlichen Handeln. Özden Terli, Meteorologe und ZDF-Moderator, wird dabei zum Wegbegleiter des Dokumentarfilmers.
Wetterextreme nehmen zu, und die Windsysteme der Erde sind maßgeblich daran beteiligt. Immer häufiger führen sie Unmengen an Niederschlag in allen Formen mit sich. Oder bringen gar keinen Regen. Wind ist notwendig – er gleicht Temperaturunterschiede aus, seine Luftmassen wehen Pflanzensamen über das Land. Wie verändert der Klimawandel den Jet-Stream, der maßgeblich ist für das Wetter in Europa? Was bedeutet das für die lokale Wettervorhersage, etwa bei Unwettern? Wetterexperte Özden Terli unternimmt eine wissenschaftliche Spurensuche – von den Polarwinden über Spitzbergen bis zu den Südwestwinden über der Namibwüste.
Das Meer und die Atmosphäre: Um das Klima zu beschreiben, muss man beides und vor allem das Zusammenwirken bestmöglich verstehen. Klar ist: Die Erwärmung der Meere durch den Klimawandel hat massive Rückkopplungseffekte auf den Klimawandel selbst. Je stärker die Meere aufgeheizt werden, desto mehr verändert sich deren Verhalten und damit wiederum die Atmosphäre. Über kurz oder lang werden sich die Strömungsverhältnisse massiv verändern und damit die Klimaverhältnisse auf den Kopf stellen. Viele Landstriche werden unbewohnbar werden, neue globale Konflikte drohen. Wie kann man den Klimawandel kommunizieren, damit die Menschen ins Handeln gebracht werden und nicht in Schockstarre verharren lässt? Darüber diskutiert Gert Scobel mit der Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts und Meeresbiologin Antje Boetius, der Neurowissenschaftlerin Maren Urner und dem Meteorologen Özden Terli.
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