„Nord bei Nordwest“-Filmcrew strandet auf der Ostsee: Panne bei Dreharbeiten
Veröffentlicht am: 26.08.2026 um 07:36 Uhr | dts-nachrichtenagentur.deZu solchen Drehmomenten sagt man ja meist, dass sie später die besten Geschichten am Set liefern.
Unverhoffte Seenot während des Drehs
Erzählt wurde jetzt, nicht von irgendwo, sondern aus erster Hand von den Schauspielerinnen Marleen Lohse und Victoria Fleer gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Mit dabei — und im Zentrum der Szene: Schauspieler Hinnerk Schönemann, Kollegin Victoria, Hund Holly sowie weitere Crewmitglieder, als plötzlich die unscheinbare „Princess of Schwanitz“ mitten auf See den Geist aufgab. Fiese Ironie fast, wenn man für Krimis dreht und selbst in Not gerät.
Rauch, Schwanken, und ein tierisches Malheur
Während Victoria Fleer davon berichtet, dass bei der Jubiläumsfolge „Das dritte Grab“ im Maschinenraum alles zu qualmen und seltsam zu riechen begann, blieb das Boot urplötzlich stehen. Der Sturm spielte munter mit, einigen wurde schlecht – sogar Tierdarstellerin Hund Holly machte Bekanntschaft mit dem Begriff „Seekrankheit“. Hinnerk Schönemann, wohl mit Seebären-DNS ausgestattet, dagegen: fit wie ein Turnschuh. Man stelle sich das mal inmitten von Wind, Wellen und Chaos vor: Er versucht auch noch, die anderen mit Essensgeschichten zu ärgern.
Kleine Fluchten & Lieblingsmomente
Letztlich musste das Team mit Beibooten abgeholt, die „Princess“ zurückgeschleppt werden. Irgendwie mag man da schmunzeln, irgendwie klingt es auch nach Drehalltag. Apropos Alltag: Marleen Lohse hat sogar eine persönliche Lieblingsfolge – „Ho, ho, ho“. Da hatten sie zusammen im festlichen Pensionssaal Weihnachtsmusik erklingen lassen, getanzt und draußen Schnee aus Schaum produziert. Authentizität, die manchmal erst am Set wächst…
Bei den Dreharbeiten zur Krimiserie „Nord bei Nordwest“ geriet ein Teil des Filmteams auf der Ostsee in eine Notlage: Das für die Aufnahmen genutzte Boot fiel aus, dichter Qualm stieg aus dem Maschinenraum, und wegen rauer See mussten Crew, Schauspielerinnen und sogar Hund Holly abgeholt bzw. das Boot abgeschleppt werden. Die Schauspielerinnen Marleen Lohse und Victoria Fleer berichteten rückblickend von der misslichen (und nachträglich durchaus skurrilen) Lage sowie von ihren schönsten Momenten am Set — wie dem künstlichen Schneefall beim Weihnachtsdreh. Aktuell berichten mehrere Medien verstärkt über Unfälle bei Filmproduktionen und schwierige Drehbedingungen, wobei Sicherheitsstandards am Set ebenso in der Kritik stehen wie die Herausforderungen beim Dreh unter Natureinwirkung. Zusätzlich zeigen aktuelle Recherchen aus dem deutschen Filmbereich, dass Dreharbeiten auf dem Wasser besondere logistische und emotionale Belastungen bringen und dass viele Teams eigene Rettungsprotokolle und Notfallpläne entwickeln, um künftig auf derartigen Zwischenfälle besser vorbereitet zu sein. Die Besetzung von „Nord bei Nordwest“ zeigt dabei eine bemerkenswerte Mischung aus Professionalität und Humor — eine Einstellung, die ihrer Arbeit und Zuschauerbindung offenbar nicht schadet.
- Auf zeit.de wurde in einem Artikel ausführlich berichtet, wie viele Filmproduktionen aktuell wegen herausfordernder Wetterbedingungen und beschädigter Technik auf deutschen Gewässern improvisieren müssen. Der Beitrag beschreibt, wie Filmcrews auf Nord- und Ostsee oftmals mit erfahrenen Kapitänen zusammenarbeiten und dass immer häufiger professionelle Berater für Notfälle am Set angefordert werden, um Unfälle zu verhindern (Quelle: ZEIT ONLINE).
- Die FAZ hebt in einem aktuellen Artikel hervor, dass bei deutschen Fernsehproduktionen die Sicherheitsvorkehrungen an Drehorten, insbesondere auf dem Wasser, verstärkt wurden. Hintergrund sind Berichte über mehrere Beinahe-Zwischenfälle in den vergangenen Wochen, bei denen Schauspieler und Produktionsteams in Seenot gerieten bzw. mit rauer See konfrontiert wurden (Quelle: FAZ).
- Die Süddeutsche Zeitung analysiert aktuell die Auswirkungen solcher Zwischenfälle auf die psychische und physische Verfassung von Filmteams. Im Zentrum steht die Frage, wie die Produktion mit dem emotionalen Stress umgeht und welche langfristigen Maßnahmen nach Unfällen eingeführt werden, um Sicherheit und Arbeitsklima am Set zu stärken (Quelle: Süddeutsche Zeitung).
