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Länderspielpause, Bundesliga

Nach Länderspielpause ist in der Bundesliga mit Spannung zu rechnen

16.10.2018 - 13:10:44

Die Bundesliga ist aufgrund der Schwächephase des FC Bayern aktuell so spannend wie lange nicht mehr. Zwar machte Borussia Dortmund bereits zu Beginn der letzten Saison Anstalten, mal wieder ein ernstzunehmender Konkurrent im Titelkampf zu werden, mehr als ein Strohfeuer war dies allerdings damals nicht. Unter Lucien Favre wirken die Dortmunder stabiler und in der Lage, Kapital aus der Bayern-Krise zu schlagen. Auch am anderen Ende der Tabelle herrscht bei weitem keine Langeweile.

In Stuttgart gab es den ersten Trainerwechsel der Saison – zudem finden sich ambitionierte Klubs wie Schalke, Leverkusen und Hoffenheim in ungewohnten und erwünschten Situationen wieder. Für Spannung und Gesprächsstoff sollte in der Bundesliga deshalb nach der Länderspielpause gesorgt sein.

 

Bayern-Krise sorgt für mehr Spannung

Eine Länderspielpause kann je nach Situation und abhängig von den Ergebnissen der vorherigen Spiele als willkommene Pause oder als Störung des Rhythmus gesehen werden. Für Bayern-Trainer Niko Kovac ist es einerseits eine Phase, in der er aufgrund der vielen Nationalspieler weder gezielt arbeiten kann, noch steht ein unmittelbares Spiel bevor, indem man die Negativserie mit einem Sieg stoppen könnte. Andererseits erhofft sich Kovac, dass die Spieler bei ihren Nationalmannschaften den Kopf frei bekommen. Klar ist, dass die Bayern den Bock schnell umstoßen müssen, um zu verhindern, dass der Druck auf Team und Trainer weiter wächst und die Bayern-Bosse zum Handeln gezwungen werden.

Für den neutralen Fußballfan sowie die Konkurrenz stellt die Münchner Krise zweifelsohne eine willkommene Abwechslung dar. Borussia Dortmund grüßt ungeschlagen von der Tabellenspitze und benötigte unter Neu-Trainer Lucien Favre weniger Anlaufzeit als erwartet. Auch die formstarken Leipziger befinden sich ähnlich wie Hertha, Bremen und Bayern-Besieger Gladbach zumindest punktemäßig auf Augenhöhe mit dem Rekordmeister.

Klar ist jedoch auch, dass die Saison noch jung ist. Fast alle Mannschaften können aktuell mit einer Siegesserie vom Abstiegskandidaten plötzlich zum Anwärter auf die internationalen Plätze avancieren. Aus Bayern-Sicht ist auch keineswegs ein irreparabler Schaden entstanden. Sie gelten nach wie vor als Favorit auf die Meisterschaft. Trotz der Ergebnisse aus den letzten Wochen sind die in den kommenden Partien laut Wettanbieter William Hill klar favorisiert. Damit etwas Ruhe einkehrt, müssen sie dies dann auch auf dem Platz bestätigen.

 

Champions League Teilnehmer straucheln in der Liga

Auch wenn die Erwartungshaltung eine andere ist, gibt es Mannschaften, deren Probleme noch etwas gravierender sind als das beim Rekordmeister der Fall ist. Schalke 04 startete mit fünf Niederlagen in die Saison. Nach zwei Siegen in Folge sind die Knappen jedoch im Aufschwung und starteten zudem mit vier Punkten aus zwei Spielen gut in die Champions League Gruppenphase. Um in der Bundesliga weiter Boden gut zu machen, sollte man die Serie jedoch möglichst ausbauen.

Ein weiterer Europapokal-Teilnehmer, der in der Liga bisher strauchelt, ist die TSG Hoffenheim. Trotz vieler guter Leistungen schafft es die Mannschaft von Julian Nagelsmann zu selten, sich mit drei Punkten zu belohnen. Besonders im Heimspiel gegen Dortmund verpasste man es trotz vieler Chancen und numerischer Überzahl, das Spiel für sich zu entscheiden. Gerade weil die Leistungen auf dem Platz bisher meist stimmten, ist ein vorzeitiger Abschied des Trainers, dessen Wechsel nach Leipzig in der kommende Saison ja bereits länger feststeht, eher unwahrscheinlich.

Etwas anders sehen dies viele Beobachter im Fall von Heiko Herrlich. Auch Bayer 04 startete schwach in die Saison und hat trotz des zwischenzeitlichen Aufschwungs noch immer nicht in die Spur gefunden. Zuletzt bezeichnete Sport-Geschäftsführer Rudi Völler Gerüchte um eine Trainerentlassung allerdings als „Blödsinn.“ Grundsätzlich sollte man dem auch Glauben schenken. Nach den Aussagen von Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke zur Zukunft des einen Tag später entlassenen Tayfun Korkut ist jedoch Vorsicht geboten.