Die neue Konzertsaison 2026/ 27 bei Symphonieorchester und Chor des BR mit Sir Simon Rattle
04.05.2026 - 15:30:58 | presseportal.de
Gleich die Saisoneröffnung offenbart die besondere Handschrift des Chefdirigenten: Hier erklingt am 24./25. September Beethovens 9. Symphonie in einem gemeinsamen Konzertprogramm gepaart mit einer Bach-Kantate, die vom Ensemble BRSO barock auf historischen Instrumenten gespielt wird. Ein Schwerpunkt liegt in der Saison 2026/27 auf Strawinsky. Auf den "Feuervogel" in der vergangenen Saison folgen unter der Leitung von Sir Simon Rattle nun u. a. "Le sacre du printemps", "Le roi des étoiles", "Psalmensymphonie" und "Petruschka" sowie "Pulcinella" mit Tugan Sokhiev und die kleinen Orchester-Suiten, dirigiert vom lang ersehnten Rückkehrer Riccardo Chailly. Als fast schon traditionelle konzertante Oper im Spielplan wählt der Chefdirigent diesmal Debussys "Pelléas et Mélisande", prominent besetzt mit Magdalena Kozená, Anne Sofie von Otter, Julien Behr und Simon Keenlyside.
Chefdirigent Sir Simon Rattle: "Ich bin überglücklich, dass wir für die neue Saison wieder ein so reiches Programm zusammenstellen konnten, von Bach-Kantaten bis zu zeitgenössischen Werken, von Beethoven bis Mahler und Schostakowitsch, von der aufregenden Vielfalt Strawinskys bis zu Debussys traumgleicher Oper 'Pelléas et Mélisande'. Musik müsse immer die ganze Welt umfassen - das war ein Leitgedanke von Gustav Mahler, der bis heute Gültigkeit hat. Diese Welthaltigkeit, dieses unerschöpfliche Reservoir an emotionalen, geistigen und spirituellen Ideen ist das, was wir unserem Publikum immer wieder aufs Neue schenken wollen. Jedes Werk tut dies auf seine einzigartige Weise und trägt so dazu bei, dass wir unsere Sensibilität und Offenheit bewahren und schärfen - eine der wichtigsten Grundlagen für unser Zusammenleben."
Zu den gemeinsamen Programmen mit dem Chor des BR gesellt sich neben den Werken von Bach, Beethoven, Strawinsky und Debussy nicht nur Mahlers 2. Symphonie, sondern auch eine Uraufführung mit Kirill Gerstein und dem britischen Komponisten, Pianisten und Dirigenten Thomas Adès. Zum 200. Todestag von Ludwig van Beethoven widmet sich das BRSO nicht nur zentralen symphonischen Werken des Großmeisters, sondern - über das Jahr 2027 verteilt - auch dem Gesamtzyklus seiner 17 Streichquartette. Erstmals überhaupt im Programm des BRSO zu hören sind Rachmaninows Symphonie Nr. 1, dirigiert von Riccardo Chailly, sowie Bruckners "Studiensymphonie" unter der Leitung von Simone Young.
Hochkarätige Gäste: Von Yuja Wang bis Herbert Blomstedt
Als weitere Gastdirigentinnen und -dirigenten setzen u.a. Karina Canellakis, Klaus Mäkelä, Jakub Hrusa, Semyon Bychkov, Edward Gardner, Gottfried von der Goltz (BRSO barock) die Debütanten Stanislav Kochanovsky und Kazuki Yamada, Bar Avni (im Rahmen des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD), Daniel Harding und Iván Fischer vielfältige Akzente. Besonders hervorzuheben ist die Rückkehr von Herbert Blomstedt im Jahr seines 100. Geburtstags mit Bruckners Symphonie Nr. 5. Sein Gastspiel folgt unmittelbar auf das Wiedersehen mit dem ebenso hochgeschätzten Franz Welser-Möst, der Bruckners Symphonie Nr. 8 interpretiert.
Die Liste hochkarätiger Instrumentalsolistinnen und -solisten wird angeführt von Starpianistin Yuja Wang - zu erleben mit Samuel Barbers Klavierkonzert op. 38, dirigiert von Rattle - sowie den Geigerinnen Isabelle Faust und Janine Jansen, Geiger Augustin Hadelich und den Pianisten Seong-Jin Cho, Yefim Bronfman und Víkingur Ólafsson. Die vielen bemerkenswerten Vokalwerke im Programm des Chefdirigenten werden getragen von so renommierten Gesangssolistinnen und -solisten wie Christian Gerhaher (BRSO barock), Anna Prohaska (in George Benjamins "Picture a Day Like This" in der musica viva) und Barbara Hannigan (in einer Deutschen Erstaufführung von Laura Bowler).
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