Michael Mann, Schießunfall

Michael Mann verletzt sich beim Schießtraining in Los Angeles

Veröffentlicht am: 01.11.2026 um 18:54 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Der 83-jährige Filmemacher wurde nach dem Vorfall behandelt und konnte das Krankenhaus wieder verlassen. Die Verletzung sei oberflächlich, teilte eine Sprecherin mit.

Unfall beim Training in Los Angeles

  • Michael Mann verletzte sich am Samstag beim Schießtraining durch einen versehentlich ausgelösten Schuss.
  • Der 83-Jährige wurde in Los Angeles behandelt und konnte das Krankenhaus wieder verlassen.
  • Die Sprecherin des Regisseurs bezeichnete die Verletzung als oberflächlich.
Mann soll sich beim Schießtraining leicht verletzt haben. (Archivbild) - Bild: Vianney Le Caer/Invision/AP/dpa

Michael Mann verletzt sich beim Schießtraining

Der US-Regisseur Michael Mann hat sich beim Schießtraining in Los Angeles durch einen versehentlich ausgelösten Schuss verletzt. Der 83-Jährige erlitt am Samstag eine oberflächliche Verletzung, wurde behandelt und konnte das Krankenhaus wieder verlassen.

Schuss löst sich beim Training

Eine Sprecherin des Filmemachers teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, Mann habe sich bei dem Unfall verletzt. Der Regisseur ist auch als erfahrener Sportschütze bekannt.

Das Promiportal TMZ hatte zuvor unter Berufung auf die Polizei über den Vorfall berichtet. Demnach soll sich Mann selbst ins Bein geschossen haben, als er die Waffe in das Holster stecken wollte.

Bekannt für Kriminalfilme

Mann zählt zu den prägenden Regisseuren des US-amerikanischen Kriminalfilms. In „Heat“ aus dem Jahr 1995 besetzte er Robert De Niro als Gangster und Al Pacino als Polizisten in einem Katz-und-Maus-Spiel.

In „Collateral“ von 2004 spielte Tom Cruise einen Auftragskiller, in „Miami Vice“ aus dem Jahr 2006 setzte Mann Colin Farrell und Jamie Foxx als Polizisten ein. Beide Filme gehören neben „Heat“ zu seinen bekanntesten Arbeiten.

Schießtraining gehört für Michael Mann nach der vorliegenden Meldung zu seinen privaten Aktivitäten. Der Unfall ereignete sich in Los Angeles, einer Stadt, in der der Regisseur auch mehrfach als Schauplatz seiner Filme gearbeitet hat. Seine Verletzung steht damit in einem unmittelbaren Kontrast zu den von ihm inszenierten Schusswaffen- und Polizeiszenarien, bleibt nach den Angaben seiner Sprecherin aber oberflächlich.

Zwischen Filmwelt und persönlichem Unfall

Mann ist vor allem für Kriminalfilme bekannt, in denen Waffen, Ermittlungen und organisierte Kriminalität zentrale Elemente bilden. Dazu zählen „Heat“, „Collateral“ und „Miami Vice“. Die dpa-Meldung nennt zugleich seine Erfahrung als Sportschütze; der Vorfall wird als versehentlich ausgelöster Schuss beim Training beschrieben.

Für die Öffentlichkeit steht zunächst die medizinische Folge im Mittelpunkt: Der 83-Jährige wurde behandelt und konnte das Krankenhaus wieder verlassen. Konkrete Angaben zu weiteren Einschränkungen oder zu einer längerfristigen Behandlung liegen in der Meldung nicht vor.

Bedeutung für Manns Arbeit

Manns Filme haben die Darstellung von Schusswechseln und Großstadtkriminalität im modernen US-Kino stark geprägt. Der Unfall ist davon klar zu trennen: Er betrifft den Regisseur persönlich und liefert keine Aussage über die Sicherheit seiner Filmproduktionen oder über ein konkretes Filmprojekt.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

Stern: „'Heat'-Regisseur: Michael Mann verletzt sich bei Schießunfall“ (01.11.2026)

Der Artikel bestätige die oberflächliche Verletzung und den Unfall beim Schießtraining. Er ordne den Vorfall zusätzlich mit Blick auf den geplanten Start von „Heat 2“ ein und behandle mögliche Auswirkungen auf Manns Arbeit.

Focus: „Im Krankenhaus behandelt: 'Heat'-Regisseur Michael Mann schießt sich selbst ins Bein“ (01.11.2026)

Der Beitrag berichte über den Schuss beim Einschieben der Waffe in das Holster und die Behandlung im Krankenhaus. Anders als der dpa-Text betone er stärker den Einsatz von Polizei und Rettungsdienst sowie die Einschätzung eines Missgeschicks.

Beide Beiträge stimmten beim Unfallhergang und bei der leichten Verletzung überein. Unterschiede gebe es vor allem bei der ergänzenden Darstellung des möglichen Einflusses auf Manns weitere Arbeit und beim Umfang der Angaben zum Einsatzort.

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