Methoden der modernen Rohrreinigung: Von der Spirale bis zur Hochdruckspülung
13.03.2026 - 09:00:00 | ad-hoc-news.deRohre verstopfen leider nach wie vor häufig
In den Rohren im Haushalt landet allerlei. In der Küche beispielsweise Fett und Öl sowie kleinere Lebensmittelreste, außerdem natürlich noch die Seifen- beziehungsweise Spülmittelreste. Speziell in den Wintermonaten haben professionelle Rohrreiniger zudem oftmals Hochsaison: Das eher fettige und deftige Weihnachtsessen verstopft nämlich regelmäßig Küchenrohre. Aber auch im Badezimmer ist das Rohr schneller als gedacht dicht, zum Beispiel weil sich da über die Jahre immer mehr Haare und Hautfette sowie Seifenreste verfangen. Das unappetitliche Gemisch trocknet dann immer weiter aus, wodurch es sich irgendwann gar nicht mehr bewegt - und auch für das Duschwasser kein Weg mehr dran vorbeiführt.
Manchmal können die Bewohner auch gar nichts für blockierte Rohre, sofern sich da beispielsweise an Außenleitungen Wurzeln reinfressen, Schlamm und Sand ansammeln oder Laub und andere Umweltreste über die Jahre immer mehr werden. Deshalb hat der Gesetzgeber übrigens auch strikte Vorgaben bezüglich regelmäßiger Rohrprüfungen geschaffen, die nicht wenige Hauseigentümer aber gar nicht kennen. Ist das Rohr schon verstopft, kann eine Prüfung daran aber natürlich nichts mehr ändern. Dann müssen Profi-Lösungen ran.
Rohrreinigung mit der Spirale
Ein professioneller Anbieter für Rohrreinigung hat seine Metallspirale immer dabei. Sie ist der klassische Weg, um ein Rohr wieder frei zu bekommen. Die große Metallspirale wird in das Rohr eingeführt, wo sie sich dann durch alles kämpft, was sich da angesammelt hat. Durch die Drehbewegung werden die ganzen Reste abgetragen und zerkleinert, wodurch sie dann wieder normal abfließen können und das Rohr wieder frei ist. Bei kleineren, lokalen Problemen, zum Beispiel in Mietwohnungen, ist das normalerweise die erste und unkomplizierteste Option.
Hochdruckspülungen, wenn die Spirale scheitert
Die Hochdruckspültechnik ist gemeinhin eher für hartnäckige Fälle geschaffen. Der Name ist hier Programm: Das Wasser wird mit enorm hohem Druck durch das Rohr geschossen, wodurch sich Ablagerungen lösen und zugleich weggespült werden. Diese Methode ist besonders effizient bei Fettablagerungen und eignet sich auch für größere Rohrabschnitte und längere Leitungen.
Fräs- und Schneidgeräte, wenn nichts mehr funktioniert
Diese Option wird nur selten gezogen, meistens wenn die beiden schon genannten Methoden scheiterten. Mit Rohrfräsen und speziellen Schneidköpfen wird dann mit fast schon chirurgischer Präzision alles weggeschnitten, was nicht ins Rohr gehört. Bei einem vorliegenden Wurzeleinwuchs ist das beispielsweise notwendig, übernommen werden die Arbeiten normalerweise nur von professionellen Fachbetrieben.
Unabhängig von der gewählten Methode, könnten sich die Experten auch erst einmal einen Überblick verschaffen. Hierfür gibt es spezielle Rohrkameras, die in das Rohr eingeführt werden und dann die Verstopfung visuell lokalisieren können. Bei vermuteten Rohrschäden sind die kleinen Kameras ebenfalls eine große Hilfe.
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