MDR beteiligt sich am ersten gemeinsamen Jugendmedientag von ARD, Deutschlandfunk und ZDF - Anmeldung startet am 23. September
Veröffentlicht am: 21.09.2026 um 12:10 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Der MDR beteiligt sich mit zehn Workshops am Jugendmedientag 2026 und gewährt dabei zahlreiche Einblicke hinter die Kulissen des Medienalltags in einem modernen Medienhaus. Jugendliche können dabei unter anderem erfahren, wie in einem Newsroom Nachrichten entstehen, wie Journalistinnen und Journalisten recherchieren und welche Rolle Social Media in modernen Redaktionen spielt aber auch wie KI-Fakes gezielt zu Desinformationen führen können. Darüber hinaus bietet der MDR praxisnahe Einblicke in Podcast- und Audioformate sowie in die Produktion journalistischer Inhalte für verschiedene Ausspielwege. Ein besonderes Highlight ist der Austausch mit den Macherinnen und Machern des MDR-Podcasts „NS-Cliquen – von Menschen und Mördern“, der zeigt, wie historische Themen für junge Zielgruppen multimedial aufbereitet werden. Die Angebote finden sowohl an MDR-Standorten, an Schulen als auch in digitalen Formaten statt, darunter einem Livestream, der von Auszubildenden beim MDR durchgeführt wird. Die vielfältigen Angebote ermöglichen so den direkten Dialog mit Medienschaffenden. Alle Angebote des MDR zum Jugendmedientag finden Sie hier.
Bundesweite Highlights: Workshops, Livestreams und Begegnungen
Am Jugendmedientag am 12. November erleben die Jugendlichen Workshops und Diskussionen oder produzieren selbst Medienbeiträge und treffen dabei auf Medienprofis der Häuser: So setzen sich beispielsweise die Angebote „Raus aus der Bubble“ (NDR), „Dein Feed im Reality Check“ (Radio Bremen) und „Wie TikTok Dein Gehirn hackt“ (BR) intensiv mit der digitalen Erlebniswelt der Schülerinnen und Schüler auseinander. Beim Workshop des Podcasts „Achtsam“ geht es um die mentale Gesundheit, die durch Social Media gefährdet wird (Deutschlandfunk). Selbst zum TikTok-Host werden Jugendlichen bei „Quarks – so geht Wissenschaft viral“ (WDR). In Workshops im Sendezentrum des ZDF in Mainz setzen die Teilnehmenden sich mit den Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz auseinander.
Einblicke in Programminhalte ermöglichen Workshops mit der Redaktion von PUR+ (ZDF), des Musikformats „Deutschrap Ideal“ (ARD/hr) oder des Podcasts „NS-Cliquen – von Menschen und Mördern“ (MDR). Hosts von Radio Fritz in Potsdam zeigen das Tagesgeschäft einer Social-Media-Redaktion (rbb), ein Workshop "KI und Journalismus" (SR) erklärt, wo Reporterinnen und Reporter Künstliche Intelligenz bereits einsetzen, und beim Science-Fiction-Schauspiel „Die vierte Gewalt“ (SWR) werden Jugendliche zu Mitwirkenden und lernen die Bedeutung der Pressefreiheit kennen. Im Workshop "Fakten unter Beschuss" erfahren die Schülerinnen und Schüler aus erster Hand, vor welchen Herausforderungen die Berichterstattung über den Krieg gegen die Ukraine steht (Deutschlandfunk).
Soziale Medien begeistern, verbinden, unterhalten, verstören und machen süchtig. Diese verschiedenen Aspekte greifen acht Livestreams auf und gehen unterschiedlichen Fragestellungen nach. ARD, ZDF und Deutschlandfunk gestalten diese Livestreams gemeinsam mit einer Jugendredaktion, die beispielsweise soziale Netzwerke testet, Debatten mit Expertinnen und Experten vorbereitet und Videos über ihren Alltag mit Social Media dreht.
Das gesamte Programm kann ab Mittwoch, 23. September, 15 Uhr, unter www.jugendmedientag.net gebucht werden.
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