Baustoff, Geschäfts- und Wohngebäude

Bernerhaus Buchs - Dreieck am Dreiländereck

02.03.2026 - 10:40:00 | pressetext.de

Marktl/Buchs - Direkt am Dreiländereck gelegen, könnte die Schweizerische Stadt Buchs kaum ein passenderes Umfeld für ein dreieckiges Gebäude bieten - mit dem neuen Bernerhaus schufen die Schweizer Architekten Kaundbe eine architektonische Hommage an seine geografische Lage. Ursprünglich hatten Thomas Keller, Mirko Schneeweiß und André Wille die Aufgabe, eine altmodische Einkaufspassage aus den 1970er Jahren zu sanieren. Herausgekommen ist ein topmodernes Mixed-Use-Building mit 13 Mietwohnungen und Gewerberäumen im Erdgeschoss.

Massivbau mit Reptilienhaut

Die Buchser Einkaufspassage liegt direkt an der Haupteinkaufsstraße. Warum nicht das vorhandene Potenzial voll ausschöpfen und auch die als Parkplatz genutzte dreieckige Restfläche nutzen? Also entwarfen die Architekten für das neue Bernerhaus am Schäflisteig zusätzlich ein mehrgeschossiges Wohnhaus. Und damit ein Paradebeispiel gekonnt urbaner Innenentwicklung.

Der Neubau kombiniert solide Massivbauweise mit außergewöhnlicher Optik. Was zum einen an der kantenlos dreieckigen Gebäudeform liegt. Andererseits ist seine "schuppige Reptilienhaut" aus kleinteiligen PREFA-Wandschindeln in P.10-Hellgrau als gleichmäßig umlaufende Metallfassade ein echter Eyecatcher. Noch dazu eine gute Wahl, denn dank ihres Formats lassen sich die Wandschindeln auch im engen Radius verlegen und ermöglichen so die abgerundeten Ecken. "Direkt hinter unserem Gebäude beginnen traditionelle Schweizer Einfamilienhäuser und die sind bei uns geschindelt", begründet Keller seine kreative Design-Entscheidung.

Arkade auf Garage

Die optisch wie stofflich leichtfüßige Fassade bildet den perfekten Kontrast zum massiven Fundament aus Sichtbeton, das mit asymmetrisch geschwungenen Bögen die Arkaden des Erdgeschosses formt. Auch das ein Resultat effizienter Konzeption: Die Architekten nutzten die Stützen der unter dem Baugrund vorhandenen Tiefgarage zur Lastabtragung des Wohngebäudes. Dort, wo Außenwände und Stützen übereinander liegen, beginnen die Bögen des Sockelgeschosses.

"Wir mussten beide Raster wirtschaftlich denken. So ergab sich die spannende Form der Bögen durch deren Überlagerungspunkte. Es war klar, dass das die einzigen Punkte sind, an denen wir die Lastab­tragung machen können." Eine weitreichende Entscheidung, die auch die Fassade beeinflusste. "Es musste eine leichte Fassade sein, schon allein aus diesen statischen Rahmenbedingungen", erklärt Thomas Keller seine Wahl einer Aluminiumfassade.

Win-win-win!

"Architektonisch ansprechend, technisch eine große Herausforderung", so Gabriel Landolt von Künzli Davos. Das Schweizer Traditionsunternehmen realisierte die schuppenartige Fassade und setzt seit Jahren auf die Qualität von PREFA: "Zum einen ist das Material sehr leicht und gleichzeitig witterungsbeständig. Optisch lässt sich eine homogene Oberfläche schaffen, die stilistisch zeitlos und besonders langlebig ist. Wie alle PREFA-Produkte sind auch die in Buchs verwendeten Wandschindeln wartungsarm. Und das Aluminium lässt sich als Sekundärrohstoff nachhaltig recyceln."

Präzision das A und O

Damit der beabsichtigte Effekt der Fassade maximal zur Geltung kommt, waren technische Details und präzise Verarbeitung das A und O: "Wenn die Unterkonstruktion nicht stimmt, multiplizieren sich die Unregelmäßigkeiten", weiß Landolt über die Herausforderungen am Bau, bei dem man Aluminiumschienen auf punktuell im Beton befestigten Konsolen verwendete. Nur ein planebener Untergrund garantiert eine homogene Oberfläche aus einzeln montierten Schindeln - essenziell für die vielen Bögen und Rundungen des eckenlosen Bernerhauses. Die Kunst liegt bekanntlich im Detail.

Material: PREFA-Wandschindeln in P.10-Hellgrau

Zusammenfassung: Mit dem neuen Bernerhaus in Buchs (CH) erschufen die Architekten Kaundbe aus einer sanierungsbedürftigen Einkaufspassage zusätzlich ein dreieckiges Mixed-Use-Building mit abgerundeten Ecken. Die Fassade aus kleinteiligen PREFA-Wandschindeln in P.10-Hellgrau verleiht dem Mixed-Use-Building einen aufsehenerregenden Reptilien-Look.

Hier stehen weitere Bilder zum Download bereit: https://brx522.saas.contentserv.com/admin/share/c25d64a3 | Fotocredit: PREFA / Croce & Wir PREFA im Überblick: Die PREFA Aluminiumprodukte GmbH ist europaweit mit der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Dach-, Solar- und Fassadensystemen aus Aluminium erfolgreich. Insgesamt beschäftigt die PREFA Gruppe rund 790 Mitarbeiter:innen. Die Produktion der über 5.000 hochwertigen Produkte erfolgt ausschließlich in Österreich und Deutschland. PREFA ist Teil der Unternehmensgruppe des Industriellen Dr. Cornelius Grupp, die weltweit über 9.000 Mitarbeiter:innen in über 40 Produktionsstandorten beschäftigt.

Die nachhaltige Verantwortung von PREFA - unser starker Einsatz für eine intakte Umwelt

Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind für PREFA mehr als nur Begriffe, die Verantwortung wird sehr ernst genommen. Von der Rohstoffbeschaffung über die Produktion bis hin zur Entsorgung der Produktionsabfälle unterliegen alle Schritte der Kreislaufwirtschaft einer sorgfältigen Auswahl und Umsetzung sowie strengen Kontrollen. Da Aluminium fast ohne Qualitätseinbußen beliebig oft recycelbar ist, werden bei PREFA die Produkte aus bis zu 87 Prozent recyceltem Aluminium hergestellt. Der eingesetzte Strom am Produktionsstandort Marktl größtenteils aus erneuerbarer Energie, also aus Sonnenkraft, Windkraft, Wasserkraft und Biomasse. Selbst die Abfallbilanz kann sich sehen lassen - 99 Prozent der Aluminium-Produktionsabfälle gehen zurück an den Start. So sind bei PREFA nicht nur die Dächer und Fassaden für Generationen gemacht, sondern auch der Einsatz für eine nachhaltige Zukunft. Alle Details und die vollständige Nachhaltigkeitsbroschüre sind unter https://www.prefa.at/nachhaltigkeit zu finden.

(Ende)

Aussender: PREFA Aluminiumprodukte GmbH Ansprechpartner: Jürgen Jungmair Tel.: +43 2762 502-801 E-Mail: Juergen.Jungmair@prefa.com Website: www.prefa.at

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