Madonna, MTV Video Music Awards

Madonna MTV Video Music Awards: Pop-Ikone kehrt nach 23 Jahren mit Live-Auftritt zurück

Veröffentlicht am: 17.09.2026 um 09:04 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Pop-Ikone Madonna kehrt nach mehr als zwei Jahrzehnten mit einem Live-Auftritt zu den MTV Video Music Awards zurück – und führt zugleich mit elf Nominierungen die Kandidatenliste an. Die Show findet Ende September in Los Angeles statt.

Pop-Ikone Madonna soll nach 23 Jahren erstmals wieder bei den MTV Video Music Awards auftreten. (Archivbild) - Bild: Evan Agostini/AP/dpa
Pop-Ikone Madonna soll nach 23 Jahren erstmals wieder bei den MTV Video Music Awards auftreten. (Archivbild) - Bild: Evan Agostini/AP/dpa

Madonna tritt nach 23 Jahren erstmals wieder mit einem musikalischen Live-Auftritt bei den MTV Video Music Awards auf.

Live-Rückkehr bei der VMA-Gala in Los Angeles

Die 68-jährige Pop-Ikone soll bei der diesjährigen Preisverleihung am 27. September in Los Angeles live singen. Das teilte der Sender MTV auf Instagram mit, die Sängerin verbreitete die Ankündigung zusätzlich über ihre Story. Damit kehrt Madonna für eine musikalische Darbietung auf die VMA-Bühne zurück, nachdem sie dort lange nur in anderer Rolle zu sehen war.

Erinnerung an den Kuss-Auftritt von 2003

Madonnas letzter Live-Auftritt bei den VMA datiert aus dem Jahr 2003. Damals stand sie gemeinsam mit Britney Spears und Christina Aguilera auf der Bühne und sorgte mit einem gemeinsamen Kuss für weltweite Schlagzeilen. In den Jahren danach war sie zwar vereinzelt bei der VMA-Gala präsent, verzichtete jedoch auf musikalische Auftritte und übernahm andere Aufgaben.

Zuletzt Eröffnung der Show im Jahr 2021

Zuletzt hatte Madonna den Gala-Abend im Jahr 2021 offiziell eröffnet und dem Musiksender MTV zum 40. Geburtstag gratuliert. Ein regulärer Live-Song gehörte damals nicht zum Programm, nun soll sie wieder als performende Künstlerin auftreten.

Elf Nominierungen und neues Studioalbum

Bei der diesjährigen Verleihung führt Madonna zudem die Kandidatenliste mit insgesamt elf Nominierungen an. Sie ist unter anderem in den Kategorien Video für „Confessions II - The Film“, Künstlerin des Jahres und Song des Jahres für „Bring Your Love“ vertreten. Pop-Superstar Taylor Swift folgt mit neun Nominierungen. Madonna hatte im Juli mit „Confessions on a Dance Floor II“ erstmals seit 2019 wieder ein Studioalbum veröffentlicht und damit erneut die Charts erobert.

Madonnas Rückkehr zu einem Schlüsselereignis der Popkultur

Madonnas erneuter Live-Auftritt bei den MTV Video Music Awards markiert eine Rückkehr an einen Ort, an dem sie wiederholt Popgeschichte geschrieben hat. Ihr letzter musikalischer VMA-Auftritt 2003 mit Britney Spears und Christina Aguilera gilt bis heute als eines der ikonischsten Momente der Show und prägte das Image der VMA als Bühne für provokante und stilbildende Auftritte. Dass die Sängerin nun nach mehr als zwei Jahrzehnten erneut live singt, unterstreicht ihre anhaltende Bedeutung im globalen Popgeschäft.

Strategische Bühne für aktuelles Album und Markenpflege

Die elf Nominierungen und der geplante Auftritt dürften auch als strategische Inszenierung im Umfeld ihres Albums „Confessions on a Dance Floor II“ zu verstehen sein. Die VMA bieten Künstlern traditionell eine große Sichtbarkeit, insbesondere für neue musikalische Projekte. Für Madonna ist dies eine Gelegenheit, ihr aktuelles Werk mit einem starken TV-Auftritt zu verbinden und ihre künstlerische Marke gegenüber einem jüngeren Publikum zu erneuern, das sie vor allem aus Rückblick-Clips kennt.

Generationenübergreifender Wettbewerb mit Taylor Swift

Bemerkenswert ist zudem die Konstellation mit Taylor Swift, die mit neun Nominierungen knapp hinter Madonna liegt. Damit treffen zwei der kommerziell erfolgreichsten und einflussreichsten Pop-Künstlerinnen unterschiedlicher Generationen im selben Wettbewerbsfeld aufeinander. Für das Publikum entsteht so ein Vergleich zwischen einem lang etablierten Star und einer derzeit dominierenden Streaming-Ikone. Für die Branche verweist diese Konstellation auf die Fähigkeit traditioneller Pop-Ikonen, im Award-Betrieb weiterhin Spitzenpositionen zu besetzen, während zugleich jüngere Künstlerinnen die Streaming- und Social-Media-Dynamik prägen.

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