Energie, Strom

6.700 KI-Prompts oder einmal Wäschetrockner: der wahre Stromverbrauchsvergleich

Veröffentlicht am: 07.10.2026 um 11:33 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS

Köln - Eine Stunde zocken, KI-Prompts oder die Tiefkühlpizza im Ofen zubereiten - was ist der größere Stromfresser? E WIE EINFACH vergleicht Haushaltsroutinen mit digitalen Tools und räumt mit Irrglauben beim Thema Stromverbrauch auf.

6.700 KI-Prompts oder einmal Wäschetrockner: der wahre Stromverbrauchsvergleich - Bild: presseportal.de
6.700 KI-Prompts oder einmal Wäschetrockner: der wahre Stromverbrauchsvergleich - Bild: presseportal.de

Während KI-Prompts und Hobbys wie Konsole zocken oder Serie streamen angeblich Unmengen an Energie verbrauchen, gelten Alltagshandlungen wie Bügeln, Kochen und Waschen in Sachen Stromverbrauch als harmlose Kleinigkeiten. Eine Berechnung von E WIE EINFACH zeigt: Es ist genau umgekehrt - und die Unterschiede sind teils gewaltig.

Eine einfache KI-Textabfrage benötigt rund 0,0003 kWh. Ein komplexer KI-Prompt, etwa eine Bildgenerierung oder längere Konversation mit einem Chatbot, verbraucht dagegen mit ca. 0,02 kWh zwar deutlich mehr Strom - im Vergleich zu alltäglichen Haushaltsaufgaben fällt das allerdings kaum ins Gewicht: So zieht eine halbe Stunde Bügeln bereits 0,23 kWh und damit mehr als das Zehnfache. Noch deutlicher wird es beim Wäschetrockner: Ein einziger Trockner-Durchgang (ca. 2 kWh) entspricht rund 6.700 einfachen KI-Abfragen oder dem Hundertfachen eines komplexen KI-Prompts.

Doch nicht nur bei KI zeigt sich, dass der Stromverbrauch "digitaler" Anwendungen häufig überschätzt wird. Auch eine Stunde PS5-Zocken benötigt mit rund 0,36 kWh vergleichsweise wenig Energie, ein vollständig geladener E-Scooter-Akku ist mit etwa 0,35 kWh ähnlich genügsam. Ein zweistündiger Kinofilm über den Beamer kommt immerhin auf rund 0,6 kWh.

Viele klassische Haushaltsgeräte liegen dagegen deutlich darüber: Eine Portion Pommes aus dem Airfryer schlägt in wenigen Minuten mit rund 0,5 kWh zu Buche, eine Tiefkühlpizza aus dem Backofen mit etwa 0,68 kWh - rund 36 Prozent mehr. Ein Spülgang im Eco-Programm liegt ebenfalls bei rund 0,6 kWh, während das Kurzprogramm mit etwa 1,2 kWh sogar doppelt so viel verbraucht. Der Grund: Vor allem Haushaltsgeräte, die Wärme erzeugen, benötigen vergleichsweise viel Leistung - selbst wenn sie nur kurze Zeit laufen.

Angaben zur Methodik:

Die Angaben zum Stromverbrauch von KI-Anfragen stützen sich auf öffentliche Aussagen von OpenAI und Google sowie unabhängige Studien; hier schwanken die Schätzungen je nach Modell und Anfragekomplexität teils erheblich. Der angegebene Stromverbrauch berücksichtigt keine Trainings- und Entwicklungszeiten. Alle übrigen Werte wurden von E WIE EINFACH auf Basis von Herstellerangaben ermittelt. Alle Angaben sind Richtwerte und können je nach Gerätemodell, Nutzungsverhalten und Software-Version abweichen.

Weitere Infografiken und das PDF zur Pressemitteilung stehen unter dem angegebenen Link zur redaktionellen Verwendung und Veröffentlichung unter Angabe des Bildcredits "E WIE EINFACH" kostenfrei zum Download bereit.

Pressekontakt:

Bettina Donges
E WIE EINFACH GmbH
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