Trauer um Dietmar Schott – Ehemaliger WDR-Sportchef und Miterfinder der ARD-Bundesligakonferenz starb mit 88 Jahren
12.05.2026 - 16:05:00 | presseportal.de
WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau: „Dietmar Schott wurde häufig ,Hörfunk-Legende’ genannt, und das völlig zu Recht. Für alle, die samstags vor dem Radio saßen und mit ihrem Fußballverein mitfieberten, war er eine der wichtigsten Stimmen des Landes. Zudem schätzte man ihn als Pferdesport- und Basketball-Kenner – als Experten, der Leidenschaft und journalistische Objektivität zu verbinden wusste. Mit ihm verlieren wir einen großen Sportjournalisten und beliebten Kollegen.“
Geboren wurde Dietmar Schott 1937 in Köln. Er wuchs in Hamburg auf, wo er die Zeitschrift „Der Jazzer“ gründete und zunächst freiberuflich für den NDR arbeitete. 1962 kehrte er nach Köln zurück und nahm eine Stelle als Sportredakteur beim WDR an. Im Hörfunk moderierte er mehr als 2.000 Sendungen, im WDR Fernsehen fast fünf Jahre lang. Unter anderem berichtete er 32-mal vom bedeutendsten Trabrennen der Welt, dem „Prix d’Amerique“, 25-mal vom Deutschen Derby und von elf Olympischen Spielen. Die Fußballbundesliga begleitete er vom ersten Tag ihres Bestehens an; er selbst nannte sich deshalb auch „Kind der Bundesliga“. 1988 trat er die Nachfolge von Kurt Brumme als WDR-Sportchef an. 2002 ging er in den Ruhestand. Für seine Reportagen wurde Dietmar Schott mit dem „Herbert-Zimmermann-Preis“ und in Neuseeland mit dem „Weltpreis“ ausgezeichnet; dabei setzte er sich gegen 149 Kollegen durch. Nach seiner Zeit beim WDR war Dietmar Schott weiterhin als Journalist tätig; so erschien 2008 sein Buch „Ich danke Sie!“ über den Fußballer Willi „Ente“ Lippens.
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