ARD-DeutschlandTREND: Mehrheit zweifelt an politischer Umsetzung beim Klimaschutz
07.12.2023 - 18:00:00Mit Blick auf die persönlichen Einstellungen der Befragten zum Klimaschutz geben sieben von zehn Befragten (70 Prozent) an, dass der Klimawandel ohne Einschränkungen beim Lebensstil nicht gestoppt werden kann (-15 im Vgl. zu Mai 2019). 62 Prozent stimmen der Aussage zu, dass Deutschland schon viel gegen den Klimawandel tut und deshalb erst einmal andere Länder mehr tun sollten. 61 Prozent sind der Ansicht, dass beim Klimaschutz eher die Industrie als einzelne Konsumenten in der Pflicht sind (-7), 60 Prozent stimmen der Aussage zu, dass in der Debatte um die Klimapolitik zu viel Angst geschürt wird (+7). Eine Minderheit von 36 Prozent ist der Ansicht, dass die ökologischen Kosten für Produkte, Güter und Dienstleistungen stärker in den Preis einfließen sollten, etwa in Form einer CO2-Steuer (-6 im Vgl. zu November 2022). Eine Mehrheit von 58 Prozent spricht sich dagegen aus. Nur noch drei von zehn Befragten (30 Prozent) sind der Ansicht, dass auf Wirtschaftswachstum verzichtet werden sollte, um den Klimawandel zu stoppen (-16 im Vgl. zu November 2022), fast zwei Drittel (64 Prozent) stimmen dieser Aussage nicht zu.
Zudem äußern 38 Prozent der Befragten, dass ihnen die Veränderungen im Klimaschutz in Deutschland zu langsam gehen (+2 im Vgl. zu Juli 2023). Jeder Vierte (25 Prozent) ist der Ansicht, dass das Tempo der Veränderungen gerade richtig ist (+5) und 28 Prozent geht das Veränderungstempo in Sachen Klimaschutz zu schnell (-5).
Befragungsdaten
* bei einem Anteilswert von 10% ** bei einem Anteilswert von 50%
Die Fragen im Wortlaut:
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