Harald Schmidt, Jaguar

Harald Schmidt verschenkt Jaguar und fährt ohne Auto weiter

Veröffentlicht am: 19.10.2026 um 06:14 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Der Entertainer besitzt nach eigenen Angaben kein Auto mehr. Seinen Jaguar überließ er einem Bastler, weil Reparaturen und die nächsten TÜV-Probleme nicht mehr sinnvoll erschienen.

Schmidts Wege ohne eigenen Wagen

  • Der 69-Jährige schenkte seinen Jaguar einem Bastler.
  • Das Auto kam nicht mehr durch den TÜV.
  • Schmidt nutzt in Köln Bus und Straßenbahn.
  • Mit seiner Bahncard 100 kann er unterwegs die Route wechseln.
Harald Schmidt hat kein Auto mehr. (Archivbild) - Bild: Rolf Vennenbernd/dpa

Harald Schmidt verschenkt seinen Jaguar

Harald Schmidt hat seinen Jaguar einem Bastler geschenkt, weil das Auto nach seinen Angaben nicht mehr durch den TÜV zu bekommen war. Der 69-jährige Entertainer sagte der Deutschen Presse-Agentur in Köln, er besitze inzwischen kein Auto mehr und komme mit Bahn, Bus und Straßenbahn aus.

Reparaturen wurden zum Problem

Schmidt beschrieb den Wagen lange als „Achtzylinder-Verbrenner, ein Traum“. Eine weitere Finanzierung hätte er nach eigenen Worten übernommen, doch am Jaguar hätten sich zunehmend kleinere Probleme gezeigt.

Auf ein eigenes Auto verzichtet Schmidt nach eigener Darstellung bewusst. Innerstädtisch fährt er in Köln mit Bus und Straßenbahn und hört dabei nach eigenen Worten viele Gespräche.

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Bahn als flexible Alternative

Die Verspätungen der Bahn störten ihn nach eigener Aussage nicht. Mit einer Bahncard 100 könne er beliebig umsteigen und ändere teilweise während der Fahrt die Route.

Schmidt verwies außerdem auf die älter werdende Gesellschaft. Dabei beobachte er, wie lange Menschen inzwischen zum Einsteigen in Züge benötigten.

Schmidts Abschied vom eigenen Auto steht für eine individuelle Mobilitätsentscheidung: Der Entertainer begründet sie vor allem mit dem Zustand seines Jaguars und seinem Alltag ohne Privatwagen. Seine Bahncard 100 ermöglicht ihm, innerhalb des Fernverkehrs flexibel zu reisen und Routen spontan zu ändern.

Für den Alltag in Köln verweist Schmidt zusätzlich auf Busse und Straßenbahnen. Damit beschreibt er eine Kombination aus öffentlichem Nahverkehr und Bahn, die besonders dort praktikabel ist, wo Wege ohne eigenes Auto gut erreichbar sind. Zugleich stellt er seine Entscheidung in den Zusammenhang mit einer älter werdenden Gesellschaft und längeren Ein- und Ausstiegszeiten.

Mobilität ohne Privatwagen

Die Aussage zeigt auch, dass der Verzicht auf ein Auto nicht zwingend einen vollständigen Verzicht auf individuelle Beweglichkeit bedeutet. Wer regelmäßig Bahn, Bus und Straßenbahn nutzt, kann Fahrten flexibel planen, muss aber Verspätungen, Umstiege und die Qualität des Angebots einkalkulieren. Schmidt sieht die Bahncard 100 dabei als persönlichen Ausgleich für den fehlenden Pkw.

Seine Äußerungen verbinden einen privaten Anlass mit einer breiteren Debatte über Verkehr, Klimabilanz und die Alltagstauglichkeit öffentlicher Verkehrsmittel. Eine politische Forderung formuliert er daraus nicht; im Mittelpunkt steht sein eigener Umgang mit dem Ende des Jaguar-Besitzes.

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