Asklepios bezieht jährlich 1,5 Millionen Brötchen von der Traditionsbäckerei Braaker Mühle
28.04.2026 - 11:22:47 | presseportal.de
"Mit der seit 2023 bestehenden Kooperation mit der Traditionsbäckerei Braaker Mühle bieten wir unseren Patientinnen und Patienten hochwertige, gut verträgliche Backwaren und stärken zugleich bewusst das regionale Handwerk", sagt Joachim Gemmel, Sprecher der Geschäftsführung der Hamburger Asklepios Kliniken.
Tim Lessau, der als Bäcker, Konditor und Brotsommelier die Braaker Mühle in sechster Generation führt, erklärt: "Wir arbeiten mit überwiegend regionalem Getreide, 3-Stufen-Sauerteigen und ohne künstliche Zusätze. Durch die bis zu 24 Stunden dauernde Teigreife sind unsere Brote und Brötchen besonders bekömmlich, besonders lange saftig und besonders lecker. Was ja auch nicht unwichtig ist, wenn man im Krankenhaus liegt."
"Die Zusammenarbeit von Asklepios mit der Braaker Mühle fügt sich in die Strategie ein, die Patientenverpflegung qualitativ weiter aufzuwerten und gleichzeitig Nachhaltigkeit, Regionalität und mehr Auswahl stärker in den Fokus zu rücken", erklärt Alexandra Klüppel, Regionalleiterin Speisenversorgung für die Hamburger Asklepios Kliniken. So verteilt Asklepios neben portionierter Markenbutter seit 2021 ausschließlich palmölfreies Streichfett (Margarine) zum Frühstück und Abendbrot. "Wir haben portioniertes palmölfreies Streichfett extra für uns herstellen lassen, es gab damals auf dem Markt noch kein entsprechendes Angebot für Kliniken und Gastronomie, mit dieser Anforderung waren wir die ersten", sagt Alexandra Klüppel. Pro Jahr werden mehr als 25.000 Kilo Butter und fast 14.000 Kilo palmölfreie Margarine in den Hamburger Asklepios Kliniken an Patient:innen ausgegeben.
Bis zu 31 Mittagsgerichte zur Auswahl
150.000 Äpfel vom Obstbauern aus dem "Alten Land"
Das Team der Speisenversorgung hat auch für das Mittagessen in den Hamburger Kliniken einen neuen Meilenstein gesetzt: Die Mittagskarte ist so umfangreich wie nie zuvor, gesetzlich versicherte Patient:innen können täglich aus 21 verschiedenen Gerichten wählen, Patient:innen der Komfortstationen sogar aus 31 Gerichten. "Der Trend geht dabei zu vegetarischen und veganen Speisen, die zunehmend angeboten und gewählt werden", sagt Alexandra Klüppel. Und sie räumt auch mit einem Mythos auf, der die Zubereitung der Speisen durch das mittelständische Familienunternehmen apetito betrifft: "Was viele nicht wissen: das Gemüse wird frisch vom Feld verarbeitet, im sogenannten cook & freeze-Verfahren, dabei bleiben mehr Nährstoffe und Vitamine erhalten, als bei einer klassischen Küchenzubereitung in der Klinik mit den langen Stand- und Transportzeiten bis zum Patientenbett." Regionales Obst ist auch fester Bestandteil der Speisenversorgung. In allen Akutkliniken von Asklepios erhalten die Patient:innen Äpfel, die von einem langjährigen Lieferanten, einem Obstbauern aus dem "Alten Land" stammen. 2025 wurden insgesamt 150.000 Äpfel an Patient:innen ausgegeben.
Gut für Hamburg
Mit ihrem umfangreichen Angebot bereichert die Asklepios Service Catering Hamburg die Versorgung der Patient:innen der Hamburger Asklepios Kliniken mit hochwertigen Lebensmitteln. Asklepios betreibt in Hamburg sieben Kliniken, davon vier Krankenhäuser der Maximalversorgung. Dazu kommen vielfältige ambulante fachärztliche und therapeutische Angebote in den Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), psychiatrischen und psychosomatischen Institutsambulanzen sowie Therapiezentren. Patient:innen profitieren bei der Behandlung von Erkrankungen von der interdisziplinären Behandlung innerhalb der Kliniken und der standortübergreifenden Zusammenarbeit in den Asklepios Kliniken Altona, Barmbek, Harburg, Nord, Rissen, St. Georg und Wandsbek. Bereits seit mehr als 20 Jahren ist Asklepios ein verlässlicher Partner im Hamburger Gesundheitswesen und versorgt rund die Hälfte aller Krankenhauspatient:innen in der Hansestadt. Die intensive Zusammenarbeit von Spezialist:innen aus 28 medizinischen Disziplinen in standortübergreifenden Fachgruppen und interdisziplinären Netzwerken sichert eine besonders hohe Behandlungsqualität. Gemeinsam sorgen die unterschiedlich spezialisierten Expert:innen im Team für eine flächendeckende Spitzenmedizin für alle.
Über die Braaker Mühle
Die Geschichte der Braaker Mühle reicht bis ins Jahr 1859 zurück, als Carl Heinrich Christoph Lessau die Windmühle in Braak übernahm, eine Bäckerei angliederte und damit den Grundstein für das bis heute bestehende Familienunternehmen legte. Inzwischen wird der Betrieb in sechster Generation von den Brüdern Mark und Tim Lessau (einem der ersten Brotsommeliers in Norddeutschland) geführt. Sie verbinden traditionelle Handwerkskunst mit modernen Ansprüchen an Qualität und Ernährung.
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