Haftbefehl veröffentlicht mit Milonair den Song „GEN 100“
Veröffentlicht am: 30.10.2026 um 13:00 Uhr | dpa, AD HOC NEWSHaftbefehls neuer Track mit Milonair
- Der rund zweiminütige Song „GEN 100“ erschien in der Nacht gemeinsam mit einem Musikvideo.
- Haftbefehl rappt darin, er sei „kein Deutscher, nein, ich bin 069er“.
- Das YouTube-Video trägt einen Hinweis auf den Einsatz künstlicher Intelligenz.
Haftbefehl veröffentlicht „GEN 100“ mit Milonair
Rapper Haftbefehl hat während einer angekündigten längeren Auszeit gemeinsam mit Milonair den Song „GEN 100“ veröffentlicht. Der rund zweiminütige Track erschien in der Nacht zusammen mit einem Musikvideo.
Song verweist auf Offenbach und Frankfurt
In dem Lied rappt Haftbefehl unter anderem: „kein Deutscher, nein, ich bin 069er“. Die Vorwahl 069 steht für Offenbach und Frankfurt am Main in Hessen; Haftbefehl stammt aus Offenbach und lebt mit seiner Familie in der Region Stuttgart.
Musikvideo mit KI-Hinweis
Das Musikvideo wurde auf YouTube mit einem Hinweis auf den Einsatz künstlicher Intelligenz gekennzeichnet. Wann der Track mit seinen brachialen Beats produziert wurde, blieb zunächst unklar.
Rapper in Reha-Behandlung
Haftbefehl, der bürgerlich Aykut Anhan heißt, wurde zuletzt nach einem Krankenhausaufenthalt in einer Reha-Klinik behandelt. Sein Management teilte vor mehreren Tagen mit, es gehe ihm gut und jeden Tag werde es besser; zugleich kündigte es eine längere Auszeit an.
Konzerte im Oktober abgesagt
Mitte Oktober sagte Haftbefehl seine Konzerte in Düsseldorf und Berlin ab. Sein Bruder Cem Anhan, der als Rapper Capo bekannt ist, erklärte damals, der Musiker befinde sich unter ärztlicher Aufsicht.
Bereits im Juni Auftrittspause angekündigt
Der 40-Jährige hatte schon im Juni eine Auftrittspause aus gesundheitlichen Gründen angekündigt. Dabei verwies er auf die Netflix-Dokumentation „Babo - Die Haftbefehl-Story“.
Dokumentation thematisiert Drogensucht
In der Dokumentation spricht Haftbefehl offen über seine Drogensucht und die Folgen seines Kokainkonsums. Thematisiert wird auch, dass er nach einer Überdosis wiederbelebt wurde.
Zu den Gründen für die aktuelle Behandlung haben sich weder der Rapper noch sein Management geäußert.
Haftbefehl zählt seit Jahren zu den prägenden Stimmen des deutschen Straßenraps. Seine Herkunft aus Offenbach und die Verbindung zur Vorwahl 069 sind wiederkehrende Elemente seiner öffentlichen Künstleridentität.
Die Veröffentlichung von „GEN 100“ fällt in eine Phase, in der der 40-Jährige nach Krankenhausaufenthalt und anschließender Behandlung in einer Reha-Klinik eine längere Auszeit angekündigt hat. Der neue Track sagt deshalb zunächst wenig über eine Rückkehr zu regulären Auftritten aus: Ein fertig produzierter Song kann zeitversetzt erscheinen, während Konzerte und öffentliche Termine weiterhin pausieren.
Musik und gesundheitliche Pause
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält das Projekt durch das Musikvideo, das mit einem Hinweis auf den Einsatz künstlicher Intelligenz gekennzeichnet ist. Damit steht die Veröffentlichung zugleich im Zusammenhang mit einer wachsenden Nutzung digitaler Produktionsmittel in der Musik- und Videobranche.
Haftbefehl hatte seine gesundheitlichen Probleme zuletzt auch öffentlich thematisiert. In der Netflix-Dokumentation „Babo - Die Haftbefehl-Story“ sprach er über Drogensucht und die Folgen seines Kokainkonsums; zu den Gründen seiner aktuellen Behandlung äußerten sich er und sein Management nicht.
Offener Termin für die Rückkehr
Für das Publikum bleibt damit vor allem offen, wann der Rapper wieder auftreten will. Die Absage von Konzerten und die angekündigte längere Pause stehen neben der neuen Musikveröffentlichung, ersetzen aber keine Aussage über seinen weiteren Konzertplan.
