Fernsehen, Medien

Neues Portfolio gemeinsamer Programme - ARD und ZDF bündeln Angebote und stellen drei Sender ein

04.03.2026 - 13:00:01 | presseportal.de

Frankfurt, Mainz - ARD und ZDF setzen den Reformstaatsvertrag um und arbeiten in Zukunft noch enger zusammen - mit einer klaren Ausrichtung an den jüngeren Zielgruppen. Sie bündeln ihr Angebot, um die Menschen in Deutschland mit ihren hochwertigen und zukunftsfähigen Medienangeboten noch besser zu erreichen.

Neues Portfolio gemeinsamer Programme - ARD und ZDF bündeln Angebote und stellen drei Sender ein - Foto: presseportal.de
Neues Portfolio gemeinsamer Programme - ARD und ZDF bündeln Angebote und stellen drei Sender ein - Foto: presseportal.de

ZDF Intendant Dr. Norbert Himmler: "Da kommt das Beste aus beiden Welten zusammen, auch wenn das für ZDF und ARD keine leichte Arbeit war. Sie ist aber in einer sehr konstruktiven und zukunftsorientierten Atmosphäre erfolgt. Wir haben uns dabei an den Interessen der Zielgruppen orientiert und die Angebote ausgewählt, zu denen wir als starke Partner gemeinsam das bestmögliche Programm zusammenstellen können."

ARD Vorsitzender und hr-Intendant Florian Hager: "Zusammen werden wir noch besser. Das haben wir oft bewiesen, und so haben wir auch hier gearbeitet. Erfolgreiche digitale Angebote wie funk oder auch KiKA zeigen, was ARD und ZDF schaffen können, wenn sie vor allem im Digitalen spezifische Zielgruppen gemeinsam ansprechen. Das stärkt das öffentlich-rechtliche Angebot nachhaltig."

ARD und ZDF denken konsequent digital. Beide Medienhäuser sind überzeugt, dass die digitale Mediennutzung die Zukunft bestimmt. Gemeinsam wollen ARD und ZDF starke Angebotsmarken im Digitalen schaffen. Für den Übergang wird die lineare Reichweite der gemeinsam veranstalteten Programme bestmöglich genutzt - auch in Hinblick auf die Sichtbarkeit und Distribution

Die drei nutzungsstärksten Angebote in den Bereichen Information, Bildung, Dokumentation und junge Erwachsene werden fortgeführt und bilden die Basis für die Zusammenarbeit. Die Markennamen sind künftig:

Bisherige gemeinsame Angebote wie arte, 3sat, funk, KiKA oder die Zusammenarbeit im Sport zeigen, dass ARD und ZDF durch gebündelte Kräfte spezifische Zielgruppen wirksam erreichen können, ohne ihre redaktionellen Profile aufzugeben oder den gewünschten publizistischen Wettbewerb einzuschränken. Dies soll auch für die neuen, gemeinsamen Schwerpunktangebote umgesetzt werden.

Der Reformstaatsvertrag (7. MÄStV) schreibt ARD und ZDF vor, die Anzahl der linearen Kanäle zu reduzieren und diese nur noch gemeinsam zu veranstalten. Der Vorgabe folgend werden die linearen Kanäle

am 31.12.2026 abgeschaltet.

Das Gesamtportfolio der gemeinsam veranstalteten Angebote ab Januar 2027 besteht damit neben dem deutsch-französischen Kulturkanal arte aus den Angeboten 3sat (Federführung ZDF), KiKA (Federführung ARD/MDR), funk (Federführung ARD/SWR), info - der Dokumentationskanal von ARD und ZDF (Federführung ZDF), neo von ARD und ZDF (Federführung ZDF) und phoenix von ARD und ZDF (Federführung ARD/WDR).

Für die bisher nur von der ARD betriebenen Kanäle gilt: Das Vorhaben steht, soweit erforderlich, unter Vorbehalt der Gremienzustimmung.

In den kommenden Monaten werden gemeinsame Arbeitsgruppen von ARD und ZDF die weitere Ausgestaltung der zentralen Rahmenbedingungen entwickeln. Dafür müssen u. a. die Programmplanungen, Abstimmungsprozesse, Workflows bis hin zum Probebetrieb vor dem eigentlichen Start am 1. Januar 2027 der neuen gemeinsamen Kanäle erarbeitet werden.

Pressekontakt:

ARD Kommunikation
Pressestelle@ard.de

ZDF Presse-Desk
pressedesk@zdf.de

Original-Content von: ARD ZDF übermittelt durch news aktuell

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