Baden-Württemberg, Deutschland

Leiche von Wanderer aus Falkensteiner Höhle geborgen

02.05.2026 - 08:09:28 | dpa.de

Ein Ausflug in die Falkensteiner Höhle endet tragisch: Ein Mann stirbt, der Rettungseinsatz ist beschwerlich. Erst Stunden nach der Aktion verlassen die letzten Einsatzkräfte die Höhle.

  • Der Mann war mit seiner Gruppe bereits rund 1.300 Meter tief in die Höhle im Kreis Reutlingen geklettert, als es passierte.  - Foto: Marius Bulling/dpa
    Der Mann war mit seiner Gruppe bereits rund 1.300 Meter tief in die Höhle im Kreis Reutlingen geklettert, als es passierte. - Foto: Marius Bulling/dpa
  • Die Begleiter des Mannes und die Tour-Guides konnten die Höhle nach einem aufwendigen Rettungseinsatz verlassen.  - Foto: Marius Bulling/dpa
    Die Begleiter des Mannes und die Tour-Guides konnten die Höhle nach einem aufwendigen Rettungseinsatz verlassen. - Foto: Marius Bulling/dpa
  • Die Höhle ist nicht das erste Mal Schauplatz eines großen Rettungseinsatzes. (Symbolbild) - Foto: Christoph Schmidt/dpa
    Die Höhle ist nicht das erste Mal Schauplatz eines großen Rettungseinsatzes. (Symbolbild) - Foto: Christoph Schmidt/dpa
  • Nach Angaben Docimos bestand die Gruppe aus sechs Besuchern und drei Tourguides. - Foto: Marius Bulling/dpa
    Nach Angaben Docimos bestand die Gruppe aus sechs Besuchern und drei Tourguides. - Foto: Marius Bulling/dpa
  • Seit 2018 ist der Zugang zur Falkensteiner Höhle wegen der Gefahr plötzlicher Hochwasser offiziell verboten. - Foto: Marius Bulling/dpa
    Seit 2018 ist der Zugang zur Falkensteiner Höhle wegen der Gefahr plötzlicher Hochwasser offiziell verboten. - Foto: Marius Bulling/dpa
Der Mann war mit seiner Gruppe bereits rund 1.300 Meter tief in die Höhle im Kreis Reutlingen geklettert, als es passierte.  - Foto: Marius Bulling/dpa Die Begleiter des Mannes und die Tour-Guides konnten die Höhle nach einem aufwendigen Rettungseinsatz verlassen.  - Foto: Marius Bulling/dpa Die Höhle ist nicht das erste Mal Schauplatz eines großen Rettungseinsatzes. (Symbolbild) - Foto: Christoph Schmidt/dpa Nach Angaben Docimos bestand die Gruppe aus sechs Besuchern und drei Tourguides. - Foto: Marius Bulling/dpa Seit 2018 ist der Zugang zur Falkensteiner Höhle wegen der Gefahr plötzlicher Hochwasser offiziell verboten. - Foto: Marius Bulling/dpa

Nach einem mehrstündigen Rettungseinsatz ist die Leiche eines Mannes aus den Tiefen der Falkensteiner Höhle auf der Schwäbischen Alb geborgen worden. Die Gruppe und die Tourguides, mit denen der Mann am Feiertag unterwegs war, hatte die Höhle bereits zuvor verlassen. Der Mann war nach Polizeiangaben wegen eines medizinischen Vorfalls in der schwer zugänglichen Höhle gestorben. 

Bergwacht und Rettungsdienst waren nach dem Notruf mit Spezialkräften im Einsatz. Allerdings gestaltete sich die Rettung der Gruppe und die Versorgung des Mannes schwierig. Die Höhle in Grabenstetten ist nur zu Fuß über unwegsames Gelände zu erreichen. Allein der Weg zum Patienten soll etwa eineinhalb Stunden in Anspruch genommen haben. Teilweise müssen in der Höhle Höhenunterschiede von mehreren Metern überwunden werden. Im Innern gibt es zudem keinen Funkempfang. 

Genehmigung nötig für Höhleneintritt

Die Schwäbische Alb ist für ihre Höhlen bekannt - die Falkensteiner Höhle ist dabei besonders beliebt. Seit 2018 ist der Zugang wegen der Gefahr plötzlicher Hochwasser offiziell verboten und nur mit Ausnahmegenehmigung der Gemeinde Grabenstetten möglich. Diese lag nach Angaben der Stadtverwaltung bei der Gruppe vor.

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