Dokumentation, TV-Ausblick

Dokus zu Putins Kanonenfutter und Irans Einfluss in Nahost im ZDF streamen

Veröffentlicht am: 20.07.2026 um 15:53 Uhr | presseportal.de

Mainz - Über Russlands Rekrutierung neuer Kämpfer für den Krieg in der Ukraine und über Irans Einflussnahme in Nahost informieren zwei neue Dokus, die bereits im ZDF zu streamen sind und am Mittwoch, 22. Juli 2026, um 23.30 und 0.15 Uhr im ZDF gesendet werden: Für "Die Spur"-Doku "Putins Kanonenfutter – Wie Ausländer an die Front gelockt werden" hat ZDF-Reporter Arndt Ginzel in der Ukraine, in Kenia und Indien recherchiert. Für die "auslandsjournal"-Doku "Mullahs, Macht, Milizen – Irans Einfluss in Nahost" war ZDF-Korrespondentin Golineh Atai im Irak, Syrien, Libanon und dem Jemen unterwegs.

Dokus zu Putins Kanonenfutter und Irans Einfluss in Nahost im ZDF streamen - Bild: presseportal.de
Dokus zu "Putins Kanonenfutter" und "Irans Einfluss in Nahost" im ZDF streamen - Bild: presseportal.de

"Die Spur"-Doku: "Putins Kanonenfutter – Wie Ausländer an die Front gelockt werden"

Russland rekrutiert für seinen Krieg in der Ukraine neue Soldaten auch im Ausland – manchmal mit sehr fragwürdigen Mitteln. "Die Spur"-Doku zeigt, wie vermehrt Männer aus dem Ausland in russische Uniformen geraten – aus Kenia, Indien, Nepal, Sri Lanka, Kuba oder Zentralasien. Manche werden mit Geld gelockt, andere mit Arbeits- oder Studienversprechen. Nach ukrainischen Angaben sollen mehr als 18.000 ausländische Kämpfer auf russischer Seite im Einsatz sein. ZDF-Reporter Arndt Ginzel spricht mit Angehörigen gefallener ausländischer Soldaten, mit Überlebenden und ukrainischen Ermittlern und deckt in seiner Spurensuche auf, wie Russland die wirtschaftliche Not in ärmeren Ländern ausnutzt und mithilfe dubioser Vermittler "Kanonenfutter" für seinen Krieg gegen die Ukraine rekrutiert.

"auslandsjournal"-Dokumentation: "Mullahs, Macht, Milizen – Irans Einfluss in Nahost"

In der "auslandsjournal"-Dokumentation zeigt Golineh Atai, Leiterin des ZDF-Studios in Kairo, wie das iranische Regime unter anderem durch Waffenlieferungen, politische Parteien und schiitische Milizen in die Nachbarstaaten Syrien, Libanon und den Jemen hineinwirkt. Es ist Staatsdoktrin des Iran, die Islamische Revolution zu verbreiten – entsprechend werden die Nachbarn im Nahen Osten religiös, militärisch und wirtschaftlich beeinflusst. Irans Machthaber zielen auf eine "Achse des Widerstands" im Nahen Osten. Der Film beleuchtet, wie diese Strategie Konflikte in der Region begünstigt, Demokratiebewegungen unterdrückt und ganze Gesellschaften destabilisiert. Dabei wird auch sichtbar, warum Teheran sich von der arabischen Zivilgesellschaft stets so bedroht fühlte wie vom Freiheitskampf der eigenen Bevölkerung.

Pressekontakt:

ZDF-Kommunikation
pressedesk@zdf.de

Folgen Sie uns gerne auch bei LinkedIn (https://www.linkedin.com/company/zdf/).

Original-Content von: ZDF übermittelt durch news aktuell

http://ots.de/606859

de | unterhaltung | 69814034 |