DOK Leipzig: MDR engagiert sich weiterhin für das internationale Dokumentarfilmfestival
Veröffentlicht am: 08.10.2026 um 09:00 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Eröffnungs- & Wettbewerbsfilme
In der rbb-MDR-Koproduktion „Guten Abend, du Schöne“ spürt die Filmemacherin Ina Borrmann einfühlsam den Lebensgeschichten und -einsichten einiger jener Frauen nach, die vor 50 Jahren Maxie Wander für ihren berühmten und Generationen prägenden Protokollband Rede und Antwort standen. Der Film wird am 26.10.2026 um 20.30 Uhr das Festival eröffnen. Anwesend sein werden das Filmteam und die Protagonistinnen. Veranstaltungsort ist in diesem Jahr erstmals die Osthalle des Leipziger Hauptbahnhofs bei freiem Eintritt.
Mit „Übergang“ (Thomas Heise/Peter Badel & Chris Wright) und „Kindesmutter“ von Konrad Schlaich bewerben sich zudem zwei Produktionen mit MDR-Beteiligung im Deutschen Wettbewerb um die Goldene Taube.
MDR als Preisstifter
Der MDR stiftet auch in diesem Jahr sowohl die mit 10.000 Euro dotierte „Goldene Taube“ in der Kategorie „Internationaler Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm“, als auch den mit 3.000 Euro dotierten MDR-Filmpreis „Bester Osteuropäischer Film“. Die Preise werden am 31.10.2026 verliehen.
Special Screening „Übergang“ im Leipziger Hautbahnhof
Die Osthalle des Leipziger Hauptbahnhofes verwandelt sich am Mittwochabend (28.10.2026) ab 19:00 Uhr in den Berliner S-Bahnhof Schönhauser Allee. Dieser Verkehrs-, Alltags- und Lebensknotenpunkt steht im Zentrum des letzten und posthum fertiggestellten, von rbb, MDR, WDR und SWR koproduzierten Dokumentarfilms des Filmemachers Thomas Heise, der an diesem Abend gezeigt wird.
ARD TopDocs Wettbewerb 2026
Vor dem Special Screening entscheidet die Jury über den Gewinner im 15. ARD TopDocs-Wettbewerb, der am Mittwoch ab 13:00 Uhr in einem spannenden Pitching im CineStar ermittelt wird. Drei Projekte aus über 50 Einreichungen sind für die Shortlist und damit für die Endrunde in Leipzig nominiert:
Das Gewinnerprojekt erhält einen Produktionskostenzuschuss von 300.000 € und wird im Ersten bzw. in der ARD Mediathek veröffentlicht.
Mehr dazu unter: Jury hat entschieden: Die drei Finalisten des 15. "ARD TopDocs - Wettbewerb" 2026 stehen fest | mdr.de
Pre-Opening DOK im MDR-Programm und in der ARD Mediathek
Bereits am Vorabend der Festivaleröffnung (25.10.2026) hat das MDR-Fernsehen ab 22.25 Uhr liebevolle Beobachtungen vom „Stadtrand“ in Halle Trotha (Kurzdokumentarfilm von Conrad Winkler, Jury- und Publikumspreis beim Kurzfilmfestivals KURZSUECHTIG 2023), im Programm, gefolgt von „Welded Together“, dem MDR-Preisträger ‚Bester Osteuropäischer Film‘ aus dem vergangenen Festivaljahr. Anastasiya Miroshnichenkos berührender Film begleitet die junge, belarussische Schweißerin Katya bei ihrem verzweifelten Versuch, auch die eigene Familie zusammenzuschweißen und die kleine Schwester vor der harten Realität eines Lebens mit einer alkoholkranken Mutter zu schützen.
Darüber hinaus hält die ARD Mediathek eine Vielzahl von aktuellen Publikumslieblingen und preisgekrönten Dokumentarfilmen bereit, die die ganze Bandbreite dieses einzigartigen Genres präsentieren. Unter anderem sind zu sehen: „Die Begnadeten“ (MDR/ARTE) über ukrainische Künstler im Krieg, „Tell Them About Us“ (rbb/MDR, Förderpreis des Deutschen Dokumentarfilmpreises 2025“, „Hannah Arendt – Denken ist gefährlich“ und „Holt – Der Windkraftschwindler“ (SWR/HR/NDR). Ab 23.10.2026 sind die Filme bereits in der ARD Mediathek zu sehen.
MDR-Angebote nah am Festivalgeschehen
Einen Blick auf das Festivalgeschehen bieten auch die MDR-Angebote im Netz, im Radio und im Fernsehen. So werden MDR Kultur und MDR Sachsen aktuell über das Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm berichten und das Kulturmagazin „Artour“ ein Schlaglicht darauf werfen.
Über DOK Leipzig
DOK Leipzig ist eines der renommiertesten Dokumentarfilmfestivals in Europa und findet vom 26. Oktober bis 1. November 2026 in Leipzig statt. 1955 gegründet, ist DOK Leipzig das älteste Dokumentarfilmfestival der Welt. DOK Leipzig findet jedes Jahr im Herbst statt und ist in der Verbindung von Dokumentar- und Animationsfilm einzigartig. Während der Festivalwoche werden 217 kurze und lange Filme und Extended-Reality-Arbeiten (XR) gezeigt. Das Programm ist unter dok-leipzig.de zu finden.
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