Auszeichnung, Fernsehen

Deutscher Filmpreis: Zehn Lolas für ZDF-Koproduktion In die Sonne schauen / Zwei Auszeichnungen für ZDF/ ARTE-Koproduktion Gelbe Briefe

30.05.2026 - 00:24:33 | presseportal.de

Mainz - Als Bester Spielfilm mit der Lola in Gold wurde die ZDF-Koproduktion "In die Sonne schauen" von Regisseurin Mascha Schilinski am Freitagabend, 29. Mai 2026, beim Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Mit insgesamt zehn Lolas erhielt "In die Sonne schauen" aus der ZDF-Redaktion Das kleine Fernsehspiel die meisten Trophäen beim Deutschen Filmpreis 2026. Die ZDF/ARTE-Koproduktion "Gelbe Briefe" von ?lker Çatak wurde als Bester Spielfilm mit der Lola in Silber sowie der Lola für die Beste Filmmusik geehrt.

Deutscher Filmpreis: Zehn Lolas für ZDF-Koproduktion In die Sonne schauen / Zwei Auszeichnungen für ZDF/ARTE-Koproduktion Gelbe Briefe - Foto: presseportal.de
Deutscher Filmpreis: Zehn Lolas für ZDF-Koproduktion "In die Sonne schauen" / Zwei Auszeichnungen für ZDF/ARTE-Koproduktion "Gelbe Briefe" - Foto: presseportal.de

ZDF-Programmdirektorin Dr. Nadine Bilke: "Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern sehr herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung. Dass 'In die Sonne schauen' und 'Gelbe Briefe' beim Deutschen Filmpreis geehrt wurden, erfüllt uns mit großer Freude und bestätigt unseren Anspruch, Geschichten mit emotionaler Kraft und gesellschaftlicher Relevanz zu erzählen. Diese in Deutschland entstandenen Filme stehen exemplarisch für die kreative Leistungsfähigkeit des Produktionsstandorts, und sie unterstreichen die Bedeutung des ZDF als verlässlichen Partner der deutschen Filmbranche."

Zehn Lolas für "In die Sonne schauen"

Das Generationen-Drama "In die Sonne schauen" wurde ausgezeichnet als Bester Spielfilm sowie in den Kategorien Beste Regie (Mascha Schilinski), Bestes Drehbuch (Mascha Schilinski, Louise Peter), Beste weibliche Nebenrolle (Lena Urtendowsky), Beste Kamera/Bildgestaltung (Fabian Gamper), Bester Schnitt (Evelyn Rack), Beste Tongestaltung (Claudio Demel, Billie Mind, Kai Tebbel, Sebastian Heyser und Jürgen Schulz), Bestes Szenenbild (Cosima Vellenzer und Maike Kiefer), Bestes Kostümbild (Sabrina Krämer) und Bestes Maskenbild (Anne-Marie Walther und Irina Schwarz).

"In die Sonne schauen" wurde in Sachsen-Anhalt gedreht und erzählt eine Geschichte aus dieser Region, eine Geschichte von vier Frauen aus unterschiedlichen Epochen, deren Leben auf unheimliche Weise miteinander verwoben sind. Jede von ihnen erlebt ihre Kindheit oder Jugend auf demselben Vierseitenhof in der Altmark, doch während sie ihre eigene Gegenwart durchstreifen, offenbaren sich ihnen Spuren der Vergangenheit – unausgesprochene Ängste, verdrängte Traumata, verschüttete Geheimnisse.

Der Film ist eine Produktion von Studio Zentral (Maren Schmitt, Lucas Schmidt, Lasse Scharpen) in Koproduktion mit dem ZDF/Das Kleine Fernsehspiel, gefördert von Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) und Deutscher Filmförderfonds. Die Redaktion im ZDF haben Burkhard Althoff und Melvina Kotios.

Zwei Lolas für "Gelbe Briefe"

Der Politthriller "Gelbe Briefe" von ?lker Çatak erhielt die Lola in Silber in der Kategorie Bester Spielfilm, außerdem geehrt wurde Marvin Miller mit dem Deutschen Filmpreis in der Kategorie Beste Filmmusik.

Nach einem Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks gerät das Künstlerehepaar Derya (Özgü Namal) und Aziz (Tansu Biçer) aus Ankara ins Visier des Staates und verliert Arbeit und Wohnung. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen.

Die ZDF/ARTE-Koproduktion "Gelbe Briefe" von ?lker Çatak wurde von if... Productions, Haut et Court und Liman Film produziert (Produzent: Ingo Fliess, Koproduzenten: Carole Scotta, Caroline Benjo, Eliott Khayat, Enis Köstepen, Nadir Öperli). Die Redaktion haben Alexandra Staib (ZDF), Barbara Häbe (ARTE) und Martin Gerhard (ZDF/ARTE).

Der Deutsche Filmpreis wird seit 2005 von den Mitgliedern der Deutschen Filmakademie gewählt.

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