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The Kid Laroi: So verarbeitet ein Musikstar seine Trennung

09.01.2026 - 07:00:05

Der Australier The Kid Laroi landet schon als Teenager Welthits. Sein zweites Album klingt «trauriger» und «nostalgisch». Und das hat auch einen Grund.

  • The Kid Laroi verarbeitet die Trennung in seinen Songs - erinnert sich aber auch an die Liebe. - Foto: Gerald Matzka/dpa

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  • Tate McRae ist der Grund für Larois kreative Neuausrichtung. - Foto: James Manning/PA Wire/dpa

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The Kid Laroi verarbeitet die Trennung in seinen Songs - erinnert sich aber auch an die Liebe. - Foto: Gerald Matzka/dpaTate McRae ist der Grund für Larois kreative Neuausrichtung. - Foto: James Manning/PA Wire/dpa

Neuer Sound, neue Ausrichtung: Es kommt immer wieder mal vor, dass Musikerinnen und Musiker ein fast fertiges oder bereits angekündigtes Album komplett umwerfen. So war es bei Kanye West, der 2018 seine neue Platte «Yandhi» nennen will, sie dann umschreibt und später «Jesus is King» veröffentlicht. 

Oder Lena Meyer-Landrut, die 2017 die Arbeit an ihrem geplanten Album «Gemini» einstellt - aus «kreativen Gründen». So ist es auch The Kid Laroi ergangen. Sein zweites Album «Before I Forget» («Bevor ich es vergesse») erscheint am Freitag.

2021 in die Top-Liga der Musikwelt katapultiert

Der Sänger und Rapper landet schon als Teenager mit den Duetten «Stay» (mit Justin Bieber) und «Without You» (mit Miley Cyrus) zwei Welthits. Sie katapultieren den jungen Australier 2021 in die Top-Liga der Musikwelt. Nach «The First Time» (2023) kommt jetzt der Nachfolger mit 15 Tracks, die es vor einigen Monaten noch gar nicht gegeben hat.

Noch vor über einem Jahr kündigt The Kid Laroi, der eigentlich Charlton Howard heißt und aus Sydney kommt, sein Album «Watch This» an und veröffentlicht mehrere Vorab-Singles. Doch dann wirft er fast alles in die Tonne.

So erklärt The Kid Laroi seinen drastischen Schritt

«Musikalisch und thematisch hat es sich extrem vom jetzigen unterschieden», verrät er im November dem US-Magazin «Variety». «Es hat nicht so gepasst und ich bin dem rasch entwachsen. Es hat sich nicht richtig angefühlt, es zu veröffentlichen.»

Und das hat ganz offensichtlich mit der Trennung von Musikkollegin Tate McRae (22) im vergangenen Sommer zu tun. Das Ex-Paar, das kurz zuvor noch das gemeinsame Liebes-Duett «I Know Love» rausbrachte, hält sich öffentlich zwar zurück. Doch reagieren beide in ihren Songs mutmaßlich auf die offenbar schmerzhafte Trennung.

«Wer war ich, dass ich dachte, ich könnte dich reparieren», fragt Laroi in seiner ersten Album-Vorabsingle «A Cold Play». Im Video dazu sitzt er drei Minuten lang weinend auf einem Stuhl. McRae antwortet nach Ansicht ihrer Fans in «Tit for Tat» drastisch: «Reparier' dich verdammt nochmal selbst. Dafür kannst du mich mal.» (Original: «Fix your fucking self. Kiss my ass for that.»)

Auf der zweiten Single «A Perfect World» klingt der 22-Jährige dann schon versöhnlicher, in einer perfekten Welt könnte er mit seiner Ex wieder zusammenkommen. «Ich hasse, wie du es liebst, wenn du mich verletzt. Aber wir könnten es durchhalten und hinbekommen.»

Ein Song sticht heraus

Auch auf den weiteren Songs der Platte, die von seinem jüngeren Bruder Austin mitproduziert und -geschrieben wurde, scheint Laroi seine Trennung zu verarbeiten - mit einer für ihn typischen Mischung aus R&B, Pop, melancholischem Emo-Rap und Trap Beats. 

«Musikalisch ist es ein traurigeres, emotionaler klingendes Album. Es fühlt sich etwas nostalgisch an», sagt der Australier. Neben den neuen Songs, die innerhalb kürzester Zeit entstanden sind, sticht ein Lied thematisch raus: «I'm So in Love With You» - «Ich bin so in dich verliebt». Die Liebeserklärung ist tatsächlich der einzige Track, der er vom ursprünglich geplanten Album geschafft hat. Eine Art Erinnerung an glücklichere Zeiten.

@ dpa.de

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