Brad Pitts ältester Sohn Maddox legt offiziell den Nachnamen des Vaters ab
Veröffentlicht am: 15.09.2026 um 08:29 Uhr | dpa, AD HOC NEWSBrad Pitts ältester Sohn Maddox hat vor einem Gericht in den USA offiziell den Nachnamen seines Vaters abgelegt und heißt nun Maddox Chivan Jolie.
Richter gibt Antrag auf Namensänderung statt
Ein Richter entsprach am Montag dem Antrag des 25-Jährigen auf Namensänderung. Nach übereinstimmenden Medienberichten, die sich auf Gerichtsunterlagen stützen, wurde der bisherige Name Maddox Chivan Jolie-Pitt rechtlich in Maddox Chivan Jolie geändert. Maddox ist der älteste Sohn der geschiedenen Hollywood-Stars Angelina Jolie, 51, und Brad Pitt, 62.
Weitere Kinder distanzieren sich per Namensänderung
Maddox ist nicht das einzige Kind des früheren Paars, das sich mit einer Namensänderung vom Vater distanziert. Seine Schwester Shiloh hatte bereits im Jahr 2024 ein Gesuch vor Gericht eingereicht und den Nachnamen ihres Vaters offiziell abgelegt. Für Zahara und Vivienne laufen derzeit entsprechende Verfahren, damit ihre legal eingetragenen Namen „Zahara Marley Jolie“ und „Vivienne Marcheline Jolie“ lauten. Laut einem US-Magazin ist für Zahara eine Anhörung Ende September vorgesehen, für Vivienne Anfang November.
Patchwork-Familie und lange Konfliktgeschichte
Angelina Jolie und Brad Pitt haben zusammen drei leibliche Kinder: Shiloh sowie die Zwillinge Vivienne und Knox. Zudem übernahm Pitt die Vaterrolle für Jolies Adoptivkinder Maddox, Pax und Zahara. Die langjährige Beziehung der Hollywood-Stars endete 2016, als Jolie die Scheidung einreichte und Pitt körperliche Übergriffe gegenüber ihr und den Kindern vorwarf. Die Polizei untersuchte den angeblichen Vorfall, stellte die Ermittlungen gegen Pitt aber letztlich ein. In der Folge kam es zu jahrelangen Auseinandersetzungen um Sorgerecht und finanzielle Fragen.
Familienkonflikt im Licht der Öffentlichkeit
Die Entscheidung Maddox Chivan Jolies, den Nachnamen seines Vaters Pitt abzulegen, steht in einer langen Reihe öffentlich ausgetragener Konflikte rund um die Trennung von Angelina Jolie und Brad Pitt. Seit dem Ende der Beziehung im Jahr 2016 und den folgenden Vorwürfen körperlicher Übergriffe ist das Verhältnis zwischen Pitt und mehreren seiner Kinder belastet geblieben. Die Namensänderung markiert nun einen weiteren Schritt, mit dem sich der erwachsene Sohn juristisch und symbolisch von seinem Vater löst.
Für Außenstehende zeigt sich daran, wie dauerhaft Trennungen nach einer schweren Eskalation Familienstrukturen verändern können. Die Kinder waren damals mitten im Aufwachsen, während Polizei und Behörden den angeblichen Vorfall untersuchten und anschließend die Ermittlungen gegen Pitt einstellten. Juristisch ist der Schauspieler damit nicht verurteilt, doch im persönlichen Empfinden der Kinder scheinen die damaligen Erfahrungen und der anschließende jahrelange Streit um Sorgerecht und Finanzen eine große Rolle zu spielen.
Namensrecht als Ausdruck persönlicher Abgrenzung
Namensänderungen sind in vielen Rechtssystemen mehr als eine Formalie: Sie stehen oft für einen bewussten Bruch mit Teilen der eigenen Biografie. Wenn inzwischen mehrere Kinder des einstigen Hollywood-Paars ihren Namen anpassen oder entsprechende Anträge vorbereiten, deutet dies auf eine gemeinsame Haltung gegenüber dem Vater hin. Zugleich zeigt es, wie stark Prominentenfamilien der öffentlichen Beobachtung ausgesetzt sind – jeder Schritt wird registriert und kommentiert, obwohl es sich um sehr persönliche Entscheidungen junger Erwachsener handelt.
Bedeutung für die weitere öffentliche Wahrnehmung
Für Brad Pitt und Angelina Jolie dürfte die aktuelle Entwicklung die Chancen auf eine Entspannung des Familienverhältnisses zumindest kurzfristig weiter mindern. In der öffentlichen Wahrnehmung verschiebt sich der Fokus zunehmend weg von der einstigen Glamour-Ehe hin zu den Folgen eines langjährigen Konflikts. Für Leser macht der Vorgang deutlich, wie anhaltend Trennungskonflikte nachwirken können und dass rechtliche Klärungen – etwa eingestellte Ermittlungen oder abgeschlossene Scheidungsverfahren – persönliche Brüche innerhalb einer Familie nicht automatisch heilen.
