Schwerster, Angriff

Schwerster Angriff auf Kyjiw seit Kriegsbeginn - Humanitäre Lage alarmierend

04.07.2025 - 13:14:42 | presseportal.de

Bonn - Die internationale Hilfsorganisation "Help - Hilfe zur Selbsthilfe" warnt vor der sich deutlich weiter zuspitzenden Lage in der Ukraine. Besonders Großstädte wie Kyjiw waren in der vergangenen Nacht Ziel einer massiven Angriffswelle. Insgesamt wurden 550 Luftangriffe gezählt, darunter auch mittels schwerster Kampfdrohnen. Diese können doppelt so viel Sprengstoff wie vorherige Modelle tragen und selbst Räume hinter zwei Mauern noch beschädigen. Teilweise werden die Drohnen auch mit dem Brandkampfstoff Napalm ausgestattet.

Schwerster Angriff auf Kyjiw seit Kriegsbeginn - Humanitäre Lage alarmierend - Foto: presseportal.de
Schwerster Angriff auf Kyjiw seit Kriegsbeginn - Humanitäre Lage alarmierend - Foto: presseportal.de

"Überall in Kyjiw sind in der Nacht Brände ausgebrochen, wichtige Infrastruktur wurde zerstört und mehr als 20 Menschen wurden verletzt - darunter auch Kinder. Insgesamt heulte 16 Stunden der Luftalarm", berichtet Help-Landesdirektor Oleksandr Novykov von vor Ort. "Neben der Zerstörung wächst auch die psychische Belastung - vor allem bei Kindern. Deshalb leisten wir neben der Soforthilfe auch psychosoziale Unterstützung. Aber es ist sehr schwierig in der aktuellen Situation humanitäre Hilfe zu leisten."

In der Frontstadt Cherson etwa wurde erst vor wenigen Tagen ein Krankenhaus bombardiert, an das Help im vergangenen Jahr medizinische Geräte geliefert hatte. "Auch wenn der Krieg derzeit international weniger Beachtung findet, gehören Angst und Ungewissheit für die Menschen in der Ukraine nach wie vor zum täglichen Leben. Nach wie vor werden in der Ukraine täglich zivile Ziele angegriffen und das Völkerrecht missachtet. Auch der Krieg hat Gesetze. Der Schutz der Zivilbevölkerung und humanitärer Helfer:innen muss gewährleistet bleiben."

Hintergrund: Help ist bereits seit 2021 in der Ukraine aktiv und hat über 4,3 Millionen Menschen dabei unterstützt, die Folgen des Krieges zu bewältigen. Aktuell verteilen Help-Mitarbeitende gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen Hilfsgüter, leisten medizinische sowie psychologische Unterstützung und reparieren kritische Infrastruktur.

Gerne steht Herr Novykov, Help-Landesdirektor in der Ukraine, für Interviewanfragen auf Deutsch und Englisch zur Verfügung. Für weitere Informationen oder Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an presse(at)help-ev.de oder telefonisch an +49 (0)173 710 7454.

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