ESC, Österreich

Zum ESC-Auftakt greift Sarah Engels zu roter Flammenrobe

10.05.2026 - 18:33:54 | dpa.de

Begleitet von strengen Sicherheitsvorkehrungen hat die große ESC-Party in Wien begonnen. Sarah Engels will positiv überraschen. Zum Auftakt kam sie in einer schwer zu bändigenden Robe.

  • In auffälliger Robe schritt Sarah Engels bei der Eröffnungszeremonie über den Teppich. - Foto: Max Slovencik/APA/dpa
    In auffälliger Robe schritt Sarah Engels bei der Eröffnungszeremonie über den Teppich. - Foto: Max Slovencik/APA/dpa
  • Das Lange Kleid von Sarah Engels war nicht immer einfach zu bändigen. - Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa
    Das Lange Kleid von Sarah Engels war nicht immer einfach zu bändigen. - Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa
  • Tausende von Fans verfolgten die Eröffnungszeremonie. - Foto: Max Slovencik/APA/dpa
    Tausende von Fans verfolgten die Eröffnungszeremonie. - Foto: Max Slovencik/APA/dpa
  • Auf dem erst 19-jährigen Cosmó ruhen die Hoffnungen Österreichs. - Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa
    Auf dem erst 19-jährigen Cosmó ruhen die Hoffnungen Österreichs. - Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa
  • Schwerbewaffnete Polizisten bewachen das ESC-Village. - Foto: Matthias Röder/dpa
    Schwerbewaffnete Polizisten bewachen das ESC-Village. - Foto: Matthias Röder/dpa
In auffälliger Robe schritt Sarah Engels bei der Eröffnungszeremonie über den Teppich. - Foto: Max Slovencik/APA/dpa Das Lange Kleid von Sarah Engels war nicht immer einfach zu bändigen. - Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa Tausende von Fans verfolgten die Eröffnungszeremonie. - Foto: Max Slovencik/APA/dpa Auf dem erst 19-jährigen Cosmó ruhen die Hoffnungen Österreichs. - Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa Schwerbewaffnete Polizisten bewachen das ESC-Village. - Foto: Matthias Röder/dpa

In roter Flammenrobe hat sich Sarah Engels für Deutschland ins ESC-Abenteuer gestürzt. Zur Eröffnung des 70. Eurovision Song Contests schritt sie in dem auffälligen Kleid, in dem das Gehen nicht einfach war, über den 200 Meter langen Teppich vom Burgtheater zum Wiener Rathaus. Es sei «nicht ganz so gemütlich, wie es aussieht», bekannte die 33-Jährige im ORF-Interview über ihr Kleid - das die modische Ergänzung ihres Songs «Fire» sein sollte.

Israels Sänger gab sich ganz entspannt

Gefeiert von mehreren Tausend Fans präsentierten sich die Sänger und Sängerinnen aus 35 Nationen in einer etwa zweistündigen Zeremonie. Mit Spannung war die Reaktion des Publikums auf den israelischen Sänger Noam Bettan erwartet worden. Die Teilnahme Israels war im Vorfeld kontrovers diskutiert worden. Aus Protest gegen das Vorgehen Israels im Gazastreifen boykottieren fünf Nationen den ESC.

Der 28 Jahre alte Sänger, der mit dem mehrsprachigen Song «Michelle» in den Wettbewerb geht, wurde freundlich empfangen. Gut gelaunt schüttelte er die Hände der Fans. Er habe die Zeit seines Lebens und forderte alle auf: «Lasst uns Spaß haben.»

Polizei schwer bewaffnet

Aufgrund der brisanten internationalen Lage gelten für den ESC strenge Sicherheitsmaßnahmen. Zu den Shows in der Stadthalle dürfen keine Taschen mitgebracht werden. Zahlreiche Überwachungskameras wurden montiert. Das Gelände der Eröffnungsshow wurde von schwer bewaffneten Beamten bewacht. Die Polizei ist in der ESC-Woche täglich mit mehreren Hundert Beamten im Einsatz. Am Finaltag wird die wohl größte propalästinensische Demonstration stattfinden.

Engels arbeitet an einer Überraschung

Die ESC-Wettbewerbe beginnen am Dienstag mit dem ersten Halbfinale. In dieser Runde tritt auch Israel an. Engels will das Halbfinale zu einer «Überraschung» nutzen, wie der SWR als betreuender Sender erklärte. «Daran arbeitet sie gerade», hieß es. In der Fangemeinde wird darüber spekuliert, ob der Song «Fire» mit einem Piano-Intro aufgewertet wird. 

Nach dem Sieg des Countertenors JJ in Basel ist Wien zum dritten Mal Ort des Musik-Spektakels. Diesmal schickt Österreich den 19 Jahre alten Sänger Cosmó mit dem Song «Tanzschein» ins Rennen.

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