Arzneimittelkommission: Fünf Jahrzehnte im Dienst der Arzneimitteltherapiesicherheit
26.09.2025 - 11:50:05AMK-Vorsitzender Prof. Dr. Martin Schulz bedankte sich in seiner Festrede beim hauptamtlichen Team der AMK und erläuterte die Leistungen der AMK: "Wir sind in der Lage, Medikamente aus Apotheken in ganz Deutschland innerhalb weniger Stunden zurückzurufen, wenn dies die Patientensicherheit erfordert." Es sei unter anderem auch der AMK zu verdanken, dass die Apotheken und Arztpraxen rund 900.000 Menschen in Deutschland vom Wirkstoff Valsartan - wegen des Verdachts auf krebserregende Nitrosamine - auf andere Blutdrucksenker umstellen konnten, so Schulz. "Wir brauchen die Expertise der AMK", sagte auch Prof. Dr. Werner Knöss, Vizepräsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Bei der Künstlichen Intelligenz und anderen Herausforderungen sei ein "konstruktiver Dialog" mit der AMK wichtig, so Knöss. An der Feier nahmen auch Dr. Georg Kippels, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, Prof. Dr. Heyo Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité - Universitätsmedizin Berlin, und Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Bundesapothekerkammer, teil.
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) ist eine Fachkommission der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. In ihr kommen Expertinnen und Experten aus öffentlichen Apotheken, Krankenhausapotheken, Medizin, Forschung und Lehre sowie Bundeswehrpharmazie zusammen. Die Geschäftsstelle der AMK bearbeitet als Pharmakovigilanz-Zentrum der deutschen Apothekerschaft die ihr spontan gemeldeten Berichte zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) sowie zu Qualitätsmängeln (QM). Als Stufenplanbeteiligte Institution nach § 63 Arzneimittelgesetz (AMG) informiert sie die Apotheken über neu bekanntgewordene Risiken zu Arzneimitteln sowie entsprechende Abwehrmaßnahmen.
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