3sat zeigt Free-TV-Premiere Queer gewinnt – Eine Sport-Utopie / Ein Film von Julia Fuhr Mann in der 3satDokumentarfilmzeit im Juli
03.07.2024 - 16:29:35Filmemacherin Julia Fuhr Mann schafft eine Mischung aus Dokumentarfilm und Fiktion, in der ein Kollektiv queerer Athlet*innen, dargestellt von Caitlin Fisher, Daniel Marin Medina, Chun Mei Tan, Eva Maria Jost, Jakob Levi Stahlberg, Oumou Aidara und Greta Graf, die Olympiastadien von Athen und Berlin entert und dort jene ehrt, für die das Siegerpodest nie vorgesehen war. Damit arbeitet sie nicht nur die Geschichte non-binärer Leistungssportler*innen auf, sondern schreibt die Historie des Laufsports humorvoll um. Ebenso schaut der Film zurück ins Jahr 1928, als der Frauensport erstmalig bei den Olympischen Spielen zugelassen wurde. Lina Radtke gewann damals den 800-Meter-Lauf. Im Fokus stand jedoch nicht ihr Sieg, sondern die Tatsache, dass sie beim Zieleinlauf gestürzt war: "Frauenkörper wie befürchtet zu schwach für eine Distanz von 800 Metern", hieß es damals in der Berichterstattung.
Julia Fuhr Mann spricht in "Queer gewinnt – Eine Sport-Utopie" mit Amanda Reiter, einer Transfrau und Marathonläuferin, der man den Sieg bei den bayerischen Meisterschaften durch einen Trick aberkennen wollte, und mit Annet Negesa, einer 800-Meter-Läuferin aus Uganda, die von den internationalen Sportverbänden zu einer hormonverändernden Operation gedrängt wurde – mit weitreichenden körperlichen und mentalen Folgen.
Seine internationale Premiere feierte der Film "Queer gewinnt – Eine Sport-Utopie" unter dem Originaltitel "Life Is Not A Competition, But I'm Winning" bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2023. Bei den "First Steps Awards" wurde die Kamerafrau Caroline Spreitzenbarth mit dem Michael-Ballhaus-Preis für die beste Bildgestaltung ausgezeichnet.
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