1.000 Tage Krieg: wie PETA und Animal Rescue Kharkiv den oft vergessenen Opfern in der Ukraine helfen
13.11.2024 - 12:15:09Sylvie Bunz, Projektmanagerin PETA HELPS Ukraine und Fachleitung Special Projects, über PETA Deutschlands größtes karitatives Projekt:
"Es ist unvorstellbar, was 1.000 Tage Krieg für Menschen und Tiere in der Ukraine bedeuten - ihre Heimat liegt in Trümmern. Das Einsatzteam vor Ort braucht sehr viel Kraft, um täglich nahe der Front Tiere zu retten und sie alle umfassend medizinisch zu versorgen, sie unterzubringen und zur Adoption an liebevolle Menschen zu bringen. Wir stehen ihnen bei, solange sie uns brauchen und solange wir diese Unterstützung möglich machen können."
Igor Sobko, Direktor von ARK, zur aktuellen Lage nahe der Front:
"Wenn wir Tiere in den umkämpften Gebieten retten, bewegen wir uns auf äußerst dünnem Eis und riskieren täglich unsere Leben. Wir planen jeden Einsatz so sicher wie irgend möglich und sind immer wachsam. Dabei sind wir uns seit 1.000 Tagen stets bewusst, dass Sicherheit nur noch ein Gefühl ist; tatsächlich gibt es sie nicht mehr. Wir arbeiten absolut am Limit, und unsere Kapazitäten erreichen ihre Grenzen. Doch die Not endet nicht. Jeden Tag kommen viele neue Tiere dazu, die dringend Versorgung benötigen - ohne PETA als starken Partner wären wir verloren."
"PETA HELPS UKRAINE"-Projektüberblick: Mehr als 17.000 Tiere konnten bereits gerettet werden
Seit Februar 2022 entstand so das größte karitative Projekt, das PETA Deutschland in ihrem 30-jährigen Bestehen mitaufgebaut hat und zum Großteil finanziert.
PETA Deutschland begeht im Jahr 2024 ihr 30-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass fordert die Organisation, dass Tiere vor dem Gesetz als Personen, das heißt als Träger von schutzwürdigen Interessen, anerkannt werden und Grundrechte erhalten. PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein - eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden.
Weitere Informationen:
PETA.de/Kampagnen/PETA HELPS UKRAINE
Pressekontakt:
Britta Nolte, +49 30 6832 6660-29, BrittaN@peta.de
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